17. Mai 2022 Diskussion/Vortrag LSBTQ und der Krieg in der Ukraine

Besatzung, Wiederstand, Flucht und Solidarität

Information

Veranstaltungsort

PANDA platforma
Knaackstr. 97
10435 Berlin

Zeit

17.05.2022, 18:30 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Krieg / Frieden, Osteuropa

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Seit 1990 wird am 17.Mai der internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*feindlichkeit gefeiert. Fünf Jahre lang wurde an diesem Tag das ukrainische Queer-Forum in Kherson mit einem Pride-March abgeschlossen.

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine und eine Woche später wurde Kherson von den russländischen Soldaten besetzt. Das Leben von Millionen Menschen, darunter auch LSBTQ* teilte sich auf „vor dem Krieg“ und „im Krieg“. Wie das „nach dem Krieg“ aussehen wird, weiß keine*r. Viele LSBTQ*-Menschen mussten die Ukraine verlassen, einige traten dem Militär bei und verteidigen ihr Land, andere wiederum helfen ehrenamtlich den in der Ukraine gebliebenen (queeren) Menschen.

Am 17. Mai laden wir Euch ein, über die Auswirkungen des Krieges auf die LSBTQ*-Community, aktuelle Probleme queerer Menschen, sowohl Geflüchteter als auch in der Ukraine Gebliebener, über die Arbeit von LSBTQ*-Organisationen in der Kriegszeit, über Aktivismus und internationale Solidarität zu sprechen.

An der Paneldiskussion nehmen queere Aktivist*innen aus dem besetzten Kherson teil:

  • Marina Usmanova, Direktorin der feministischen LSBTQ*-inklusiven NGO „Insha“
  • Dan Aute, Vorstandsvorsitzender der Organisation für trans*Menschen „Artikul 0“
  • Marianna Polevikova, Direktorin der NGO „Für gleiche Rechte“

Die Diskussion findet in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt.

Die Veranstaltung wird von dem Verein russischsprechender LSBTQ* in Deutschland Quarteera e.V. organisiert. Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort

Kontakt

Philipp Gliesche

Projektmanager Osteuropa, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 433