2. März 2017 Diskussion/Vortrag Frauendemos, Plastiknelken und die Sache mit dem Sternchen

Geschichte und Aktualität des Frauentags

Information

Veranstaltungsort

RosaLuXX
Georgenstraße 48
99817 Eisenach

Zeit

02.03.2017, 18:30 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe

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Die Idee eines Internationalen Frauentags entstand um 1900 im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Bürgerliche und sozialistische Feministinnen wie Clara Zetkin wollten damit betonen, dass es auf dem Weg in eine gerechtere Gesellschaft auf die internationale politische Zusammenarbeit von Frauen ankommt. Die Vereinten Nationen erkoren den 8. März später zum Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden, der vor allem in den sozialistischen Ländern begangen wurde. Doch bereits auf diesen Feierlichkeiten, wo ausnahmsweise Vati den Kaffee einschenkte, wurden die Kämpfe um die Gleichstellung der Frauen für beendet erklärt - und, genauso wie in der westdeutschen Linken, andere Themen für wichtiger erklärt. Seit einigen Jahren ist die politische Praxis der Frauendemo, die sich gegen Sexismus und Rassismus, Gewalt gegen Frauen und für sexuelle Selbstbestimmung richtet und mit internationalen Kämpfen um Frauenrechte solidarisiert, wieder im Aufwind. Wir wollen mit euch diskutieren: Ist der Frauenkampftag in einer Zeit, in der Emanzipation vor allem in der Verwirklichung von Geschlechtervielfalt gesehen wird, noch angemessen? Wie kann eine feministische, linksradikale Perspektive auf den Frauentag aussehen? Wofür lohnt es sich heute zu kämpfen?

Standort