Beschreibung
Im Vortrag wird an Hand der Rostocker Erinnerungskonzeption dargestellt, welche Schwerpunkte bei der Pflege des Erbes gesetzt werden. Neben dem würdigen Gedenkens der Opfer staatlicher (ideologischer, religiöser) Gewalt, nimmt die Erinnerung an Persönlichkeiten und Ereignisse, die Einfluss auf die Bedeutung der Stadt und auf die Lebensweise ihrer Bewohner hatten, großen Raum ein. Die aktive Teilnahme der Bevölkerung an diesem Prozess stärkt das Geschichtsbewusstsein und dient damit dem Schutz von Freiheit und Demokratie.
Ein Vortrag mit Florian Fordtan, Abt. Kultur der Stadtverwaltung Rostock.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist der Teil einer von der RLS M-V unterstützten Veranstaltungsreihe der Initiative 'Volkshaus Rostock': Unter den historischen Gebäuden Rostocks befindet sich das mit der Arbeiterbewegung verbundene Haus im Patriotischen Weg 33.
Mit Beschluss der Bürgerschaft vom 6. Dez. 2023 wurde das betreffende Grundstück, auf dem sich gegenwärtig das Volkstheater Rostock befindet, für den Verkauf an einen privaten Investor im Jahr 2028 vorgesehen. Der Verkaufserlös soll zur Finanzierung des Neubaus des Rostocker Volkstheaters beitragen.
Im Zuge des Grundstücksverkaufs mit dem anschließenden Ausbau zu einem Wohnquartier ist vom Verlust des Gebäudes, des ehemaligen Volkshauses Rostock, auszugehen.
Wir, die Initiative"Volkshaus Rostock" wollen die von unseren Urgroßeltern bezahlte Philharmonie, unser Volkshaus, erhalten und zu einem öffentlichen Begegnungszentrum ausgestalten.