Beschreibung
Anlässlich des Erscheinens des fünften Bandes stellt Riccardo Altieri, Mitherausgeber und Autor, die von der Rosa- Luxemburg- Stiftung herausgegebene Schriftenreihe vor.
https://www.rosalux.de/publikation/id/53564/
Die linken Organisationen - Gewerkschaften, Parteien und Kulturzusammenschlüsse - boten eine Aussicht auf eine andere, gerechtere Gesellschaft, in der die Gleichheit in jeder Hinsicht herrscht für die Menschen. Deshalb fühlten sich Jüdinnen und Juden vom linken Gedankengut angezogen. Sie beteiligten sich mit breitem politischem Engagement an Emanzipationskämpfen und verbanden dies mit progressiv- liberalen, wie sozialistischen Bewegungen. Damit boten sie Projektionsflächen für hasserfüllten Antisemitismus. Dieser schrieb ihnen gleichermaßen die Auswirkungen eines ungezügelten Kapitalismus zu, wie er verschwörerische Kräfte hinter revolutionären Umsturzplänen wähnte.
Die Herausgeber Riccardo Altieri, Bernd Hüttner und Florian Weis widmen bisher fünf Bände einer Schriftenreihe der Rosa Luxemburg Stiftung mit mehr als 70 Biografien dieser emanzipatorischen Allianz von Jüdinnen und Juden in der politischen Linken.
Dr. Riccardo Altieri, bis vor Kurzem Leiter des Johanna Stahl- Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, derzeit Bezirksheimatpfleger in Unterfranken, stellt die Buchreihe vor und spricht zu einzelnen Biografien. Als Autor verfasste er unter Anderem einen Beitrag zu Olga Benario (1908-1942) mit dem Titel „Jüdisch- Kommunistischer Widerstand mit fränkischen Wurzeln“.
Eine Veranstaltung der Initiative gegen das Vergessen, in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Kurt Eisner Verein/RLS Bayern.
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Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern / Kurt-Eisner-Verein
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