Die westdeutsche Ost- und Entspannungspolitik seit Ende der 1960er Jahren hat den Menschen in der damaligen DDR humanitäre Erleichterungen gebracht, sie ermöglichte die Anerkennung der deutsch-polnischen Grenze, die Aussöhnung mit den Völkern der Sowjetunion sowie den Beitritt beider deutscher Staaten zur UNO. Und diese Politik führte schließlich zum Fall der Berliner Mauer, zum Ende der globalen Blockkonfrontation und zur deutschen Wiedervereinigung.
War das auf einmal alles falsch und naiv?
Ist die Entspannungspolitik tatsächlich gescheitert, wie seit dem Überfall PutinRusslands auf die Ukraine im Februar 2022 vielfach behauptet wird?
Und ist die (Wieder)Herstellung deutscher „Kriegstüchtigkeit“ die einzig mögliche Antwort auf die russische Aggression und die angeblich neue "Unordnung" in der Welt?
Wie ließe sich die internationale Verantwortung Deutschlands stattdessen auf friedensfähige Weise wahrnehmen? Und wie könnte die Friedensbewegung effektiver als bislang dazu beitragen?
Auf diese Fragen geht unser Referent Andreas Zumach ein und stellt seine Positionen zur Diskussion. Er ist freier Journalist zu Themen der UNO und der internationalen Politik.
Eine Kooperationsveranstaltung von Rosa-Luxemburg-Club Nordheide und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmerkungen zur Barrierefreiheit: Das Boutique Hotel Buchholz ist barrierefrei zugänglich.
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