6. Mai 2020 Diskussion/Vortrag «Solidarität in der Krise»: Livestream und Video-Diskussion

Zur Situation von Geflüchteten und den (Un-)Möglichkeiten der Unterstützungsarbeit in Griechenland

Information

Veranstaltungsort

Livestream
Online- Video-Diskussion

Zeit

06.05.2020, 20:00 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Südosteuropa, Europa / EU, Online/Livestream

Zugeordnete Dateien

«Solidarität in der Krise»: Livestream und Video-Diskussion

Solidarität in der Krise. Zur Situation von Geflüchteten und der (Un-)Möglichkeiten der Unterstützungsarbeit in Griechenland
Livestream und Video-Diskussion mit Athanasios Marvakis (Thessaloniki) und Mimi Hapig (Ioannina)

Die Diskussion verfolgen unter: https://www.facebook.com/RLSBW/live. Über den Link kann die Veranstaltung auch im Stream angesehen werden, ohne einen eigenen Facebook-Account zu haben.

Die Diskussion verfolgen und anschließend mitdiskutieren im «Zoom-Meeting»: https://zoom.us/j/95828476895; Meeting-ID: 958 2847 6895

Zur Durchführung des Online-Meetings verwenden wir «zoom». Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie unter: https://www.rosalux.de/dsgvo-zoom

Für die Video-Diskussion ist eine Dauer von 90 Minuten vorgesehen. Auf Facebook-Live wird nur die moderierte Diskussion zu Beginn gestreamt, nicht die anschließende allgemeine Diskussion, an der sich alle Teilnehmer*innen über Zoom beteiligen können.

Der Meeting-Raum https://zoom.us/j/95828476895 ist ab 19:45 Uhr geöffnet. (Hinweis: Sie können am «Zoom-Meeting» auch über den Browser teilnehmen, ohne den Client zu installieren, indem Sie die Installationsaufforderung zweimal ablehnen und anschließend die Option «Über den Browser beitreten» wählen; falls Sie Schwierigkeiten haben, versuchen Sie alternativ den Browser «Chrome» zu nutzen).
 
Die Corona-Pandemie hat die ohnehin katastrophale Situation vieler in Griechenland gestrandeter Geflüchteter verschärft. Die wenigen Bilder und Berichte, die uns von den Lagern auf den Ägäis-Inseln erreichen, sind erschütternd. Die ausbleibende europäische Reaktion ist erbärmlich.

Doch was machen NGOs und internationale Unterstützer*innen? Wie hat sich ihre Arbeit in den letzten Wochen und Monaten verändert? Wie reagiert die griechische Bevölkerung auf die veränderte Situation in Zeiten, in denen sie zunehmend selbst von den Folgen der Krise betroffen ist? Über diese Fragen sprechen wir mit Mimi Hapig und Athanasios Marvakis.
 
Mimi Hapig arbeitet seit 2016 in dem Projekt habibi.works des Vereins Soup & Socks. Ihr FabLab liegt in der unmittelbaren Nähe einen Camps für Geflüchtete in Katsikas, im Norden Griechenlands bei Ioannina.
 
Athanasios Marvakis ist Sozialpsychologe und Aktivist in Thessaloniki. Er hat in Tübingen studiert und promoviert. In den vergangenen Jahren ist er immer wieder nach Baden-Württemberg gekommen, um über die Entwicklungen in Griechenland zu berichten.
 
Am 8. April haben wir mit ihm in einer Videokonferenz darüber gesprochen, wie die Corona-Pandemie die ohnehin prekäre Situation nach zehn Jahren Spardiktat und neoliberaler Umstrukturierung verschärft. Schwerpunkte der Diskussion waren auf der einen Seite das Elend der Armen und Ausgegrenzten in den Städten sowie der Geflüchteten in den Lagern, sowie der autoritäre Rollback, mit dem die neue konservative Regierung die Corona-Krise für ihre Zwecke ausnutzt. Diese Veranstaltung ist hier nachzuhören (auf der Seite nach unten scrollen).

Eine Veranstaltung der Gruppe ZAK³ Tübingen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Video der Veranstaltung

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090