12. März 2020 Diskussion/Vortrag Queere Partys oder hat Rave ein Geschlecht?

Partyszene, Konsum und der gewisse Unterschied

Information

Veranstaltungsort

Südpol
Süderstraße 112
20537 Hamburg

Zeit

12.03.2020, 20:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Kunst / Performance, Feminismus

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Queere Partys oder hat Rave ein Geschlecht?

Anlässlich des internationalen Frauenkampftages am 8. März gehen weltweit Frauen auf die Straße, um Gewalt, Benachteiligung und frauenfeindliche Kulturen anzuprangern. Grund genug sich einmal selbst zu fragen, wie es um einen herum mit Sexismus bestellt ist. Die Partyszene versteht sich oft als queerer Möglichkeitsraum, in dem gesellschaftliche Normen zumindest für eine Nacht (oder manchmal ein Wochenende) in Frage gestellt werden können, alle Körper zueinander finden dürfen und nonkonformes Begehren gelebt wird. In Tradition des urbanen Hedonismus der 1920er und mit Überschneidungen zur schwulen Clubszene, verorten sich viele von uns Partygänger_innen jenseits der bürgerlichen Gesellschaft mit ihrem trostlosen Alltag aus Lohnarbeit und Kleinfamilie.
Aber wie sieht es wirklich im Club aus, wo spielt Geschlecht immer noch eine Rolle? Welche Erfahrungen machen Raverinnen? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede im Konsum? Und was hat das Patriarchat eigentlich an den Plattentellern zu suchen?
Diesen Fragen und noch mehr wird am 12. März Niobe Osius von VIVID-Safer Nightlife nachgehen. Es wird versucht eine Bestandsaufnahme der sexistischen Verhältnisse zu unternehmen, die wir mit auf die Party bringen, um sie hoffentlich irgendwann einmal abzuschaffen.

In Kooperation mit der Arbeitsgruppe „Zwischen Rhythmus und Rausch“; Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Standort

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705