26. Mai 2017 Diskussion/Vortrag Zukunftsorientierte Politik jenseits der «imperialen Lebensweise»

Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen?

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

26.05.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe

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Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe »Globaler Kapitalismus« und »Imperialismus« wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an – und nimmt weiter an Fahrt auf. Ulrich Brand und Markus Wissen analysieren diese Zusammenhänge in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus“ (oekom-Verlag).

Einführung in das Buch: Markus Wissen, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin, und Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Prokla“

Kommentare zum Buch von: Dr. Gundula Ludwig, Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, gegenwärtig Gastwissenschaftlerin am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité Berlin; Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Professor für systematische Theologie an der Universität Heidelberg, Mitbegründer von Kairos Europa

Moderation: Dr. Michael Brie, Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung


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