2. Dezember 2025 Ausstellung/Kultur Eröffnung der Ausstellung: Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Mit Dr. Dagmar Enkelmann und Dr. Jakob Warnecke

Information

Veranstaltungsort

Treffpunkt Freizeit
Am Neuen Garten 64
14469 Potsdam

Zeit

02.12.2025, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Arbeit / Gewerkschaften, Kapitalismusanalyse, Gesellschaftstheorie, Partizipation / Bürgerrechte, Stadt / Kommune / Region, Wirtschafts- / Sozialpolitik

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Eröffnung der Ausstellung: Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale

Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Waren sie im Herbst 1989 selbstbewusst für Freiheit und Demokratie auf die Straßen gegangen, nahm ihr Leben nun eine ungewollte Wendung. 9.000 volkseigene Betriebe mit insgesamt 4,1 Millionen Arbeitsplätzen sollte die Treuhandanstalt innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Die Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert, Millionen Menschen wurden arbeitslos. Wie erging es den Menschen dabei? Wie gingen sie mit dieser «Schocktherapie» um? Wie verarbeiteten sie die biografischen Brüche? Davon erzählt die Ausstellung «Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale» der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie gibt einen Einblick in die Vielzahl der Lebenswege. Die 13 ausgewählten Branchen und Betriebe stehen exemplarisch für die ostdeutsche Wirtschaft. Die meisten ostdeutschen Familien waren vom Wirken der Treuhandpolitik betroffen, ihr ausgeliefert. Sie erlebten die Treuhandanstalt als Schicksalsmacht.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt in der von Rohnstock-Biografien kuratierten Ausstellung Zeitzeug*innen zu Wort kommen, deren Lebensgeschichte durch das Agieren der Treuhandanstalt unmittelbar beeinflusst wurde. Dr. Dagmar Enkelmann(2012-2022 Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung) berichtet über die Entstehung der Ausstellung und Dr. Jakob Warnecke (Historiker) gibt Einblicke in das damalige Agieren der Treuhand.

Mehr zur Ausstellung: https://www.rosalux.de/treuhand

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Telefon: +49 331 8170432