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27. August 2025: Diskussion/Vortrag : Von Wien nach Rojava

Eine Reise zu linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Festsaal Kreuzberg
Am Flutgraben 2
12435 Berlin

Zeit
27.08.2025, 20:00 - 23:00 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Libanon / Syrien / Irak, Feminismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Von Wien nach Rojava

In ihrem Reisebericht erzählen die Autorin Stefanie Sargnagel, die Wissenschaftlerin und Aktivistin Judith Goetz, die Journalistin Muzayen Al-Youssef und die Grünen-Politikerin Heidi Sequenz von einer Delegation der linken feministischen Organisationen im Nordosten Syriens.

Angefacht in den kurdischen Regionen, versuchen Kurdinnen hier gemeinsam mit Araberinnen Syriens Frauenrechte, die auch schon zu Zeiten des Assad Regimes Gewalt kaum sanktionierten, zu revolutionieren. Zwischen feministischer Faszination, Überforderungen und realen Bedrohung reisten sie ins überwiegend von Minderheiten bewohnte Qamischli bis vor die einstige Hochburg des Islamischen Staats (IS) Raqqa und Hasakeh, die einstige Getreide-Hochburg Syriens. Götz, Sargnagel, Al-Youssef und Sequenz berichten von staubigen Straßen, dröhnenden Generatoren, beeindruckenden Frauen und feministischen Projekten, über komplexe Realitäten und alltägliche Herausforderungen in Zeiten eines möglichen politischen Umbruchs. Im Zentrum stehen Bilder und Begegnungen, feministische Utopien, die plötzlich ganz greifbar – und gleichzeitig unendlich fern – wirken, sowie die permanente Bedrohung durch das türkische Regime.

Die Veranstaltung gibt Einblicke in den Alltag in einer Region, die hierzulande häufig entweder romantisiert oder komplett ignoriert wird – ein Ort, der in unseren Köpfen zwischen feministischer Utopie, politischem Mythos und medialem Schweigen oszilliert, während vor Ort ein realer, alltäglicher Kampf ums Überleben und um Selbstbestimmung geführt wird. Und es geht um die große Frage: Was müssen wir eigentlich noch alles machen, damit eine andere Welt möglich wird – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch? Ein Abend über Neugier, Widersprüche, Widerstand, über ein bisschen Übermut und über feministische Solidarität. Und ja, Selfies gibt's auch. Außerdem ein Stand up Set von FLONA. Die Einkünfte des Abends kommen der Kurdistanhilfe e.V. zu Gute.

In Kooperation mit Festsaal Kreuzberg. Einlass ab 19 Uhr.

Tickets

Standort

Kontakt

Henning Obens

Bereichsleiter Politische Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 177

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