27. Mai 2017 Workshop Einführung in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Social Media gegen rechte Hetze

Information

Veranstaltungsort

ver.di-Haus
Rüppurer Str. 1a
76137 Karlsruhe

Zeit

27.05.2017, 10:00 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Kultur / Medien

Zugeordnete Dateien

Workshop 1: «Einführung in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit»
10:00 - 13:30 Uhr

Wie formuliert man eine Pressemitteilung? Wie verfasst man einen Bericht für die Homepage oder die Zeitung? Wie schafft man es, Resonanz in den Medien zu finden? Wie knüpft man Kontakt zu Redaktionen, wie arbeiten sie, und wie ticken Journalistinnen und Journalisten? Wie organisiert man ein Pressegespräch - und was muss man beachten, wenn man für seine Organisation ein Statement abgibt? Um solche und weitere Fragen geht es im ersten Workshop zum Thema «Presse- und Öffentlichkeitsarbeit» mit der Print-Redakteurin Renate Angstmann-Koch, die seit über 30 Jahren im Lokaljournalismus arbeitet.

10:00 - 13:30 Uhr - Mittagspause

Workshop 2: «Social Media gegen rechte Hetze»
13:30 - 18:00 Uhr
Viele von uns haben es schon erlebt: Plötzlich wird bei einer Diskussion in den sozialen Netzwerken der Ton sehr scharf, manche TeilnehmerInnen spitzen die Debatte zu und treiben sie in eine Sackgasse. Beleidigungen verhindern eine sachliche Diskussion. Provokateure nutzen diese Strategie gern, um Themen zu verdrängen und obendrein inszenieren sie sich selbst als Opfer. Was tun? Wie begegnen wir auch Hetze in den sozialen Medien erfolgreich, welche Argumente helfen? Welche strafrechtlichen Aspekte spielen eine Rolle? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich unser Workshop mit dem Social Media-Experten Cem Yigit.

18:30 Uhr - Podiumsgespräch: «Journalistisches Arbeiten in Print und Web in Zeiten von ‹Fake News› und ‹alternativen Fakten›»
Im Podiumsgespräch wollen wir die journalistischen und politischen Aspekte der auf die Praxis abzielenden Workshops vertiefen. Was bedeutet der rechtspopulistische Angriff auf die «Eliten» in Medien und Politik für unsere Demokratie? Wann und wie ist Kritik an medialer Berichterstattung berechtigt und notwendig? Und wann handelt es sich nicht mehr um legitime Kritik, sondern um das Bedienen anti-demokratischer Ressentiments? Was ist eigentlich aus den Hoffnungen auf eine «Demokratisierung» der Öffentlichkeit durch das Internet und die «sozialen Medien» geworden? Ist dort alles nur noch «Filterblase» und «Echokammer» oder gibt es noch Auswege? Diese und weitere Fragen wollen wir diskutieren mit der «Print-Journalistin» Renate Angstmann-Koch (Schwäbisches Tagblatt), dem Social Media-Experten Cem Yigit und dem Softwareentwickler Lutz Helm (angefragt), der u.a. die Website hoaxmap.org ins Leben gerufen hat, eine Datensammlung und -visualisierung zum Thema Gerüchte und Falschmeldungen über Geflüchtete. Die Website wurde 2016 für den Grimme Online Award nominiert.

Anmeldung und Organisatorisches
Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenz. Anmeldungen werden entsprechend des Anmeldedatums berücksichtigt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Getränke und ein Snack werden gezahlt, Mittagessen auf Selbstzahlerbasis.
Anmeldungen an: bawue@rosalux.de, Tel. 0711-99797090.

Veranstaltung in Kooperation mit der Linken Medienakademie e.V. (LiMA) und dem Forum Linke Kommunalpolitik Baden-Württemberg e.V.

Standort