7. Mai 2019 Diskussion/Vortrag Bonapartismus reloaded – Mit Marx den Aufstieg der Rechten beschreiben?

Von Ungarn über Italien bis Brasilien: Der Autoritarismus ist zurück.

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

07.05.2019, 20:00 - 22:00 Uhr

Themenbereiche

Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Neonazismus / Rassismus, Kapitalismusanalyse

Zugeordnete Dateien

Weltweit stehen Presse-, Meinungsfreiheit und weitere Grundrechte zur Disposition. Auf der Suche nach Erklärung wird auch Bezug auf Marx und seinen Bonapartismuskonzept genommen. Wie viel Louis Napoleon Bonaparte in Donald Trump steckt und was uns Marx' Analyse heute noch zu bieten hat, diskutieren Ingar Solty, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Gerd Wiegel, Fraktionsmitarbeiter zu Rechtsextremismus/Antifaschismus der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE. Beide sind Autoren im Sammelband «Die neuen Bonapartisten. Mit Marx den Aufstieg von Trump & Co. verstehen».

Alles Faschismus oder was?

Von Rechtspopulismus bis (Proto-)Faschismus geistern eine Vielzahl von Begriffen durch die Debatten und Feuilletons, um den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und weltweit, zu beschreiben. Die dreiteilige Veranstaltungsreihe «Alles Faschismus oder was?» möchte Klarheit schaffen. Verschiedene der strittigen Begriffe sollen diskutiert und Faschismuskonzepte auf ihre Anwendbarkeit auf heutige Phänomene abgeklopft werden.

In Kooperation mit dem Karl Dietz Verlag Berlin dem Willi Münzenberg Forum.

Standort

Kontakt

Friedrich Burschel

Referent Neonazismus und Strukturen / Ideologien der Ungleichwertigkeit, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: (030) 44310-183