Beschreibung
Kriege setzen voraus, dass Menschen rekrutiert werden, die auf den Schlachtfeldern kämpfen, vielfach auch sterben. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung erlebt dann seine härtesten Belastungsproben, so aktuell in Russland und in der Ukraine. Es ist vielfach nachzulesen, in welcher Härte die Rekrutierungen dort stattfinden und wie das Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes vielfach ausgehebelt wird.
Gleichzeitig wird der Alltag in Deutschland zunehmend von Kriegsrhetorik geprägt, die militärische Aufrüstung vorangetrieben und auch bei uns die Frage nach der Rekrutierung neuer Soldat*innen gestellt. Dem stellen sich engagierte junge Menschen beispielsweise mit Schulstreiks entgegen.
Mit welchen Mitteln werden die Soldaten für den Krieg in der Ukraine geködert? Und wie wehren sie sich dagegen? Können sie das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in Anspruch nehmen? Und falls sie z.B. nach Deutschland fliehen: Bekommen sie hier Asyl?
Dazu haben wir Franz Nadler eingeladen, den Vorsitzenden des Vereins Connection, der seit über 30 Jahren Kriegsdienstverweigerer und Deserteure unterstützt. Er wird die Arbeit anhand des aktuellen Ukraine-Krieges vorstellen.
Veranstaltung des RLC Jena
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