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18. Juni 2026: Diskussion/Vortrag : Freiheit für wen?

Argentinien unter Milei als Versuchslabor der Ultrarechten

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Mensa der Hebelschule
Engelbergerstraße 2
79106 Freiburg

Zeit
18.06.2026, 19:00 - 21:30 Uhr
Themenbereiche
Soziale Bewegungen / Organisierung, Cono Sur
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Freiheit für wen?
Javier Milei und Elon Musk mit obligatorischer Kettensäge, auf der jährlichen "Conservative Political Action Conference" (CPAC) im Februar 2025 in Washington. Foto: © IMAGO /Jack Gruber

Im Dezember 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argentinien. Aus Parlamentswahlen im Herbst 2025 ging er, flankiert von der US-Regierung, gestärkt hervor. Auch international heißt es über den selbsternannten Anarchokapitalisten oft, er bringe Argentinien nach Jahrzehnten der Misswirtschaft endlich wieder auf Vordermann. In Deutschland fordern Mitglieder von FDP, CDU und AfD, man solle doch auch hier „mehr Milei wagen“. Die Regierung schlägt mit ihren Plänen, das Arbeitszeitgesetz zu “reformieren” und dadurch den Acht-Stunden-Tag aufzuweichen, in dieselbe Kerbe.

Doch woraus genau besteht Mileis ultraliberales Schockprogramm? Wer profitiert, wer leidet unter seiner Kürzungs-Rosskur? Und vorallem: Welchen Schaden nimmt die Demokratie? Ist die Kettensäge Ausdruck einer international erstarkenden Ultrarechten in einer Welt des Umbruchs? Wie steht es um den Widerstand in einem Land, das sich seiner rebellischen Tradition rühmt?

Es diskutieren:

  • Frederic Schnatterer pendelt als freier Journalist und Autor zwischen Berlin, Madrid und Buenos Aires. Für sein Buch „Freiheit für wen? - Mileis Argentinien als Versuchslabor der Ultrarechten“ sprach er mit Expert*innen, Politiker*innen, Aktivist*nnen und Journalist*innen, war auf Demonstrationen, in Suppenküchen oder bei Militärparaden. Er besuchte Lithium- und Kupferminen, das Öl- und Gasfeld Vaca Muerta und Wahlkampfveranstaltungen. Seine Analyse gibt Hinweise darauf, welche Lehren sich aus dem ,Projekt Milei‘ ziehen lassen.
  • Paula Sabatés ist Journalistin in Argentinien und arbeitet für kritische Printmedien wie Página/12, das Radio und das Fernsehen. Außerdem ist sie in der argentinischen Pressegewerkschaft SIPREBA aktiv.
  • Torge Löding (Moderation) leitet seit September 2022 das RLS-Regionalbüro „Cono Sur“ in Buenos Aires. Er berichtet von der Arbeit der Stiftung in einer polarisierten Gesellschaft und deren Suche nach einer politischen Alternative.

Die Veranstaltung wird verdolmetscht: deutsch/spanisch – spanisch/deutsch.

Die Vernstaltung wird in Kooperation mit dem Abgeordnetenbüro Vinzenz Glaser durchgeführt. Sie findet im Rahmen einer bundesweiten Speakers Tour statt.

Alle Tour Termine

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg

Telefon: +49 711 99797090

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