Zum Hauptinhalt springen

19. März 2026: Diskussion/Vortrag : Warum wir als Linke die Ukraine unterstützen müssen

Hintergründe und Beispiele direkter Hilfsmöglichkeiten

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Kulturzentrum Pavillion
Lister Meile 4
30161 Hannover

Zeit
19.03.2026, 18:30 - 20:30 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Migration / Flucht, Krieg / Frieden, Südosteuropa, Osteuropa
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

In Europa findet seit dem russischen Überfall auf die Ukraine 2014 ein Krieg statt, der über acht Jahre lang in Deutschland auf wenig Interesse traf. Seit der vollumfänglichen Invasion, die am 24. Februar 2022 begann, dieser Krieg in die Akte russischer Aggression gegen den Westen, den Imperialismus an sich sowie den russischen Neokolonialismus ein.

Doch trotz der immensen Gefahr, die von Russland ausgeht, trotz der internationalen Involviertheit und trotz der deutschen Mitschuld am Leid der ukrainischen Zivilbevölkerung, reden deutsche Linke entweder uninformiert oder gar nicht über jenen Krieg, meint unsere Referentin Evelyn Deller.
Mit der Veranstaltung sollen Vorurteile abgebaut werden und nachskizziert werden, wieso und wann Russland die Ukraine überfiel, welche Kriege Russland außerhalb der Ukraine und außerhalb Europas mitverantwortet - und was Linke zum Frieden beitragen können.

Wir schauen die anarchistische Gruppe "Radical Aid Force" an und reden darüber, wie linksradikale, selbstorganisierte Hilfe sowohl an der Front als auch bei der Zivilbevölkerung ankommen kann.

Vortrag von Evelyn Deller. Evelyn Deller studiert in Münster. Sie ist in Deutschland aufgewachsene jüdische Ukrainierin. Sie arbeitet als Referentin und politische Bildnerin zu den Themen "russischer Angriffskrieg" und "Antisemitismus"; und ist stellvertretende Vorsitzende des Jüdischen Studierendenverbandes NRW.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Kulturzentrum Pavillon und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

Moderation Tara Falsafi, Mitarbeiterin für Gesellschaft & Politik des Kulturzentrum Pavillon.

Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

 

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: +49 511 2790934

Ähnliche Veranstaltungen

Ukraine, Venezuela, Gaza, Grönland – welche Rolle kann Europa in diesen…, 17 März 2026

: Diskussion/Vortrag

Köln19:30 Uhr

Vortrag & Diskussion mit Dr. Felix Jaitner

Moldawien - das ärmste Land Europas, 19 März 2026

: Lesung/Gespräch

Halle18:00 Uhr

mit Dr. Frieder Müller-Uri, Studium der Biologie in Kischinjow (damals UdSSR)

Chatyngedenken und Tschernobyl-Aufarbeitung im Werk von Ales Adamowitsch, 21 April 2026

: Diskussion/Vortrag

Berlin19:00 Uhr

Reihe: Philosophische Gespräche