Aufbauend auf den WDR-Dokumentarfilm «Eine Kölner Familie» aus den 1970er Jahren, in denen unter anderem der Aktivismus junger italienischer Frauen in Köln gegen überteuerte Mieten und schlechte Wohnbedingungen gezeigt werden, zeigen wir spätere Filmarbeiten einer der Protagonistinnen der WDR-Doku.
Mit «Vitas Alphabet» und «Meine Heimat» von Cosima Santoro werden neben der Fremddarstellung auch die Selbstdarstellung des Lebens italienischer Migrantinnen in der Bundesrepublik dokumentiert.
Im anschließenden Gespräch mit Cosima Santoro und weiteren Zeitzeuginnen sprechen wir über Fremd- und Selbstwahrnehmung, über historische Kämpfe und deren Aktualität.
Die Veranstaltung findet anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens im Rahmen der Ausstellung «Makkaroni Settanta – Esperimento collettivo» der Makkaroni Akademie statt. Mit dem Ziel, das Vorstellungsbild von Stereotypen über Italiener:innen in Deutschland aufzubrechen, wurde das Kollektiv 2020 ins Leben gerufen und gestaltet seitdem Räume und Austauschmöglichkeiten durch künstlerische Formate.
Die Ausstellung wird am 7. Dezember 2025 eröffnet und ist bis zum 11. Januar 2026 in der Temporary Gallery in Köln (nähe Rudolfplatz) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier
Kooperationspartner sind DOMiD e.V. – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Köln und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Gefördert durch Fonds Soziokultur e.V. und dem Kulturamt der Stadt Köln
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Telefon: 0203 3177392