9. Juni 2021 Lesung/Gespräch Olumide Popoola: Sit down

Online-Lesung und Gespräch moderiert von Natasha A. Kelly

Information

Veranstaltungsort

Online / Livestream

Zeit

09.06.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Kunst / Performance, Nordafrika, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika

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Die in London lebende nigerianisch-deutsche Schriftstellerin Olumide Popoola stellt ihre Kurzgeschichte „Sit down" vor, die um ein traumatisches Ereignis kreist, das vor zehn Jahren Rahul, Crystal und die Erzählfigur zusammengeworfen hat und von den dreien auf je unterschiedliche Weise verarbeitet wird. Im Gespräch mit Natasha Kelly wird es darüber hinaus um ihre Arbeit und deren inhaltlichen Fokus sowie um ihr Wirken gehen.

Olumide Popoola ist Autorin, Sprecherin und Performerin. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Essays, Gedichte, die Novelle „this is not about sadness" (2010), das Theaterstück „Also by Mail" (2013), der Kurzgeschichtenband Breach (2016) sowie der Roman „When We Speak of Nothing" (2017). Sie promovierte in kreativem Schreiben, lehrt an verschiedenen Unis und und leitet das Schreib- und Mentor*innen-Programm „The Future is Back" für junge LGBTQ + -Schreiber*innen. 2018 kuratierte sie Berlins erstes internationales afrikanisches Literaturfestival „Writing in Migration".

Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationssoziologin, Autorin, Künstlerin. Mit ihrer preisgekrönten Dokumentation „Millis Erwachen" feierte sie ihr Filmdebüt auf der Berlin Biennale 2018; Regiedebüt 2019 mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur". Mit der Publikation "The Comet - Afrofuturism 2.0" (2020) und dem gleichnamigen von ihr kuratierte Symposium (2018 am HAU Theater) bewegte sie sich erstmals von historischen Darstellungen weg hin zu Visionen von Zukunft. Im April 2021 erschien ihre siebte Publikation „Rassismus, Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen".

Die Lesung findet im Rahmen des Projekts „Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen" der Kölner Literaturreihe „stimmen afrikas" statt, das literarische Erinnerungen und Geschichten aus sechs afrikanischen Ländern in den Blick nimmt und die Gastautor*innen einlädt, eine Kurzgeschichte mit ihren Zukunftsvisionen zu schreiben. Die Geschichten werden von Studierenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt.

Aus der deutschen Übersetzung („Setz dich") liest die Schauspielerin Azizè Flittner.
Übersetzerin des engl. Originals: Wiebke Wehebrink, Studierende des Masterstudiengangs Literaturübersetzen der HHU Düsseldorf.

Die Veranstaltung findet als Livestream auf Youtube statt: https://youtu.be/4IwaUZiP0G0


Veranstaltung von „stimmen afrikas" (Köln) in Kooperation mit Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Bahnhof Langendreer Bochum.

Das Projekt „Blick in die Zukunft – gegen das Vergessen" wird gefördert von: Auswärtiges Amt, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Stadt Köln, Sparkasse Köln Bonn, Brot für die Welt, NRW Kultursekretariat, Rosa Luxemburg Stiftung, Stadt Bochum. Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Neustart Kultur"

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392