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13. November 2025 Diskussion/Vortrag Flucht, Grenzen, Hoffnungslosigkeit?

Migration in Lateinamerika zwischen Menschenrechten und Abschottung

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

13.11.2025, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Andenregion, Mexiko / Mittelamerika / Kuba

Zugeordnete Dateien

Flucht, Grenzen, Hoffnungslosigkeit?
CC BY-NC-ND 2.0, Foto Greta Granados

Onlineveranstaltung via Zoom, Anmeldung: Migration in Lateinamerika

Millionen Menschen sind weltweit gezwungen, ihre Heimat zu verlassen – in Lateinamerika ebenso wie in anderen Regionen. Sie fliehen vor Gewalt, Armut, Perspektivlosigkeit und zunehmend vor den Folgen der Klimakrise. Doch statt Schutz zu finden, stoßen sie immer häufiger auf Mauern, militarisierte Grenzen und eine Politik, die ihr Leid unsichtbar macht.

Besonders drastisch wirken sich die Migrationsregime der USA und Europas auf die Dynamiken in Lateinamerika aus: Korridore wie der Darién werden zu Zonen der Gewalt, Abschiebungen nehmen zu, und Betroffene geraten in eine endlose Spirale von Transit und Prekarität. Die Veranstaltung nimmt diese Entwicklungen in den Blick, beleuchtet globale Verantwortung und fragt nach Perspektiven für eine menschenwürdige Migrationspolitik.

  • Welche Dynamiken prägen aktuell Flucht- und Migrationsbewegungen in Lateinamerika?
  • Wie wirken sich die Migrationpolitik der USA und die Abschottungspolitik der EU direkt auf die Region aus?
  • Welche Rolle spielen internationale Verantwortung und historische Verflechtungen des Globalen Nordens bei den Ursachen von Flucht?
  • Was bedeutet es, wenn Menschen als „illegale Migrant*innen“ bezeichnet werden, obwohl legale Wege kaum existieren?
  • Gibt es politische, gesellschaftliche oder zivilgesellschaftliche Ansätze in Lateinamerika, die Hoffnung auf eine menschenwürdigere Migrationspolitik machen?

Diese und weitere zentrale Fragen diskutieren wir mit drei Expert:innen.

Podiumsteilnehmer:innen:

  • Gerold Schmidt – Ökonom, Journalist und Übersetzer. Ila-Autor seit mehr als 30 Jahren. Leitet derzeit das Regionalbüro der Rosa Luxemburg Stiftung in Mexiko-Stadt.
  • Diana Sepúlveda Kommunikationswissenschaftlerin. Derzeit macht sie psychosoziale und rechtliche Betreuung von Asyl- und Schutzsuchenden. Sie ist Mitbegründerin der Initiative „Recht auf Asyl“.
  • Nikolas Grimm – Politikwissenschaftler und Lateinamerikanist. Als Journalist schreibt er zu Menschenrechten, Migration und sozialen Bewegungen in Lateinamerika.

Moderation: Luiz Ramalho (LAF Berlin)
Co-Moderation: Britt Sauce (ila Bonn)

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Bei Fragen und Kommentaren melden Sie sich gerne unter kontakt@lateinamerikaforum-berlin.de

Eine Veranstaltung des LAF Berlin e.V. und der ila Bonn in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem FDCL.

Kontakt

Ann-Katrin Lebuhn-Chorus

Projektmanagerin Brasilien und Paraguay, Feminismus, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 475