9. Mai 2022 Diskussion/Vortrag Corona-Proteste: Kampf für die Freiheit?

Vortrag und Diskussion mit Nadine Frei

Information

Veranstaltungsort

Online
Online

Zeit

09.05.2022, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung

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Um gegen die Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit zu protestieren, gehen seit etwa zwei Jahren in vielen deutschen Städten ganz unterschiedliche Menschen zusammen auf die Straße.
Wir sind mit den Corona-Protesten in unserem Wohnort konfrontiert. Und wohl jede*r kennt Menschen aus dem eigenen Umfeld, die sich dieser Bewegung angeschlossen haben.
Wie gehen wir angemessen damit um?

Um Antworten auf diese Frage zu finden, ist es hilfreich, mehr über Struktur und Motive der Corona-Proteste zu wissen:

  • Wie hat sich diese Protestbewegung entwickelt?
  • Welche politischen Einstellungen und welche soziale Herkunft haben die Beteiligten?
  • Gibt es regionale Unterschiede, und hat sich die Bewegung im Laufe der Zeit verändert?
  • Ist sie für alle Geschlechter gleichermaßen attraktiv?
  • Was hält die Bewegung zusammen? Gibt es tiefer liegende Motive als die Ablehnung der Corona-Maßnahmen?

Offenbar ist die Bewegung nicht auf das Thema „Corona-Maßnahmen“ beschränkt. Derzeit spielt bei den Demonstrationen der Ukraine-Krieg eine wichtige Rolle. Wie wird sich diese Bewegung voraussichtlich weiter entwickeln? Welche Rolle spielen Verschwörungstheorien?

Im Anschluss an den Vortrag von Nadine Frei freuen wir uns auf eine anregende Diskussion mit allen Teilnehmenden.

Dr. Nadine Frei ist Lehrbeauftragte im Fachbereich Soziologie an der Universität Basel. Zusammen mit dem Soziologen Oliver Nachtwey hat sie im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung im November 2021 die viel beachtete Studie „Quellen des 'Querdenkertums'. Eine politische Soziologie der Corona-Proteste in Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit hat sie Teilnehmende u.a. bei zahlreichen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen an unterschiedlichen Orten in Deutschland befragt.

Teilnahme-Infos: 

  • Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Die Zugangsdaten werden den Angemeldeten am Vortag der Veranstaltung per Email zugesandt.
  • Zur Teilnahme bitte mit vollständigem Namen anmelden über kontakt@solidarische-gesellschaft-ev.de


Eine Veranstaltung von: Solidarische Gesellschaft (SoG) e.V., Willkommen in Oberhausen (WIO) e.V. und "ES REICHT! Oberhausen solidarisch gegen Rechts" in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392