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14. März 2026: Ausstellung/Kultur : Widerstand besticken

El agua es vida, la memoria es resistencia

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover

Zeit
14.03.2026, 15:00 - 18:00 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Geschlechterverhältnisse, Rassismus / Neonazismus, Soziale Bewegungen / Organisierung, Andenregion, Brasilien / Paraguay, Mexiko / Mittelamerika / Kuba, Cono Sur, Kommunikation / Öffentlichkeit, Kunst / Performance
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Dimensionen des Extraktivismus in Lateinamerika

Moderation auf Deutsch und Spanisch.

Dieser Workshop entsteht aus dem politischen Anspruch heraus, die Erinnerung an jene wachzuhalten, die gekämpft haben, heute kämpfen oder beginnen, sich zu organisieren. Das Kollektiv “Ventana al Sur” fordert von den lateinamerikanischen Regierungen die konsequente Umsetzung der „Nicht-Wiederholung“* staatlicher und struktureller Gewalt.

Die hier aufgegriffenen Biografien stehen für Menschen, die Opfer systematischer Repression wurden – einer Gewalt, die mit neoliberalen, extraktivistischen und autoritären Politiken verbunden ist und sich als Ausdruck globaler kapitalistischer Machtverhältnisse manifestiert.

Im Workshop machen wir sichtbar, wie in unterschiedlichen historischen Kontexten versucht wurde, Stimmen zum Schweigen zu bringen – insbesondere jene, die Territorien, Natur, indigene Selbstbestimmung und das Leben selbst verteidigen.

Diese Personen waren keine Kriminellen, keine Terrorist*innen, keine "Feind*innen des Staates". Sie waren und sind Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltaktivist*innen, Gemeindeleitungen – Menschen, die ihre Gemeinschaften, ihre Lebensgrundlagen und unsere gemeinsamen Ressourcen schützen wollten.
Erinnerung ist für uns kein passiver Akt. Sie ist politisch.
Sie verpflichtet.

Gemeinsam sticken wir die Namen von ermordeten, verschwundenen oder kriminalisierten Umwelt- und Sozialaktivist*innen aus verschiedenen Regionen Lateinamerikas. Ergänzend werden ihre Forderungen, ihre Kämpfe oder die Bewegungen, die sie repräsentieren, sichtbar gemacht.

So setzen wir ein Zeichen:
Ihre Namen leben weiter.
Ihre Kämpfe sind nicht beendet.
Ihre Forderung nach Gerechtigkeit bleibt bestehen.
Erinnerung bedeutet für uns auch, die strukturellen Ursachen – insbesondere extraktivistische Wirtschaftsmodelle – zu benennen und zu hinterfragen.

Ventana al  Sur führt diesen Workshop in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen im Rahmenprogramm der Ausstellung "Beyond Molotovs - Reclaiming Antifascist Futures" durch.

Der Eintritt ist frei
Die Veranstaltungsräumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

Telefon: +49 511 2790934

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