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4. März 2026: Buchvorstellung : Wenn Arbeit spaltet: Wege zu einer Politik der Solidarität

Vortrag & Diskussion mit Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja (Veranstaltungsreihe «Einwände!»)

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen
Frère-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen

Zeit
04.03.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Kapitalismusanalyse, Wirtschafts- / Sozialpolitik
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Wenn Arbeit spaltet: Wege zu einer Politik der Solidarität

Wenn Beschäftigte über ihre Arbeit sprechen, heißt es oft: «Das ist eben so.» Man muss alles tun, um den Job zu behalten und in kürzerer Zeit und trotz weniger Personal immer mehr leisten. Digitalisierung, Globalisierung, Transformation – alles Sachzwänge, denen man sich fügen muss.

In ihrem neuen Buch «Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet – und was man dagegen tun kann» diskutiert Nicole Mayer-Ahuja, inwiefern sich die sozialen Beziehungen zwischen Unternehmen und Beschäftigten, zwischen den Geschlechtern, Jung und Alt oder Einheimischen und Zugewanderten in der Arbeitswelt verändert haben.

Welche Rolle spielt Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und im Betrieb? An welchen Erfahrungen könnte eine verbindende Politik der Arbeit ansetzen?

Gerade weil die politische Rechte demokratische Standards mit Wucht herausfordert, ist es höchste Zeit für Alternativen – im Zeichen von Gleichheit, Emanzipation und Solidarität.

Nicole Mayer-Ahuja ist Professorin für die Soziologie von Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft an der Georg-August-Universität Göttingen.

  • Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht nötig, aber erwünscht bei Frau Simone Graff: telefonisch 0241 / 453162 oder per Email an simone.graff@ekir.de


«Einwände!» ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Aachen, Attac Aachen, der Bischöflichen Akademie Aachen, dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem Eine Welt Forum Aachen e.V.
Expert*innen referieren zu Themen des Finanz- und Wirtschaftssystems und zu möglichen Alternativen. Bekannte Denkmuster werden hinterfragt und Gegenthesen zu häufig von Politik und Medien vertretenen Ansätzen formuliert.

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392

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