Beschreibung
Wer war eigentlich die Black Panther Party? Vermutlich werden nur relativ Wenige diese Frage beantworten können. Dabei sind die Black Panthers vollkommen zu Unrecht in der deutschen Linken weitestgehend in Vergessenheit geraten. Der Blick in die USA der späten 60er-Jahre lohnt sich auch aus heutiger Perspektive, denn insbesondere die Politik des Chicagoer Vorsitzenden Fred Hampton war seiner Zeit weit voraus. Die Mischung aus Nachbarschafts- und Bildungsarbeit, dem Zusammenführen von Kämpfen „Weißer“, „Schwarzer“ und lateinamerikanischer Communities, war in dieser Form wohl einmalig und durchschlagend erfolgreich. Gleichzeitig waren die Black Panthers politisch radikal, sie traten ein für eine antirassistische, marxistische, antiimperialistische und revolutionäre Politik und erzeugten zu ihrer Hochzeit eine starke Anziehungskraft, die sie innerhalb kurzer Zeit zu einer politischen Macht in den USA werden ließ. Gestoppt und politisch neutralisiert wurden sie durch staatliche Repression, Verrat und Mord, ausgeführt von Spitzeln, FBI und Polizei. Angesichts des wachsenden Rassismus und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit für linke Kräfte, über neue Formen der Politik und des Widerstands nachzudenken, gilt es zu prüfen, ob von den Black Panthers auch heute noch etwas gelernt werden kann.
Der Ort ist barrierefrei, Fahrstuhl vorhanden, technische Lösungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung sind gegeben.
Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Lüneburg in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.
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