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5. Juni 2025: Buchvorstellung : Irina Rastorgueva: «Pop-up-Propaganda»

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Buchhändlerkeller
Hofgebäude
Alt-Lietzow 12
10587 Berlin

Zeit
05.06.2025, 20:00 - 22:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Osteuropa
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

In «Pop-up-Propaganda» beleuchtet Irina Rastorgueva Rolle und Funktion der russische Medien während des Ukrainekriegs. Nach dem vielbeachteten Debüt «Das Russlandsimulakrum» (2023) erhielt sie dafür den Sachbuchpreis der Buchmesse Leipzig 2025.

Georgi Demidow, Zwei Staatsanwälte, Roman, übersetzt aus dem Russischen von Irina Rastorgueva und Thomas Martin

Georgi Demidow (1908-1987) verbrachte vierzehn Jahre in sowjetischen Straflagern und starb im Bewusstsein, seine 1980 vom KGB beschlagnahmten Manuskripte wären verloren. Ein erstes der zurückgegebenen Texte erschien 2008 zu seinem 100. Geburtstag als Buch. Nun wird er zunehmend international entdeckt. Nach «Fone Kwas oder der Idiot» (2024) erschien auf Deutsch mit «Zwei Staatsanwälte» der zweite Band von Demidows Trilogie über den Großen Terror in der Sowjetunion; eine Verfilmung von Sergei Loznitsa lief erfolgreich im Wettbewerb des Filmfestival Cannes 2025.

Irina Rastorgueva, 1983 auf Sachalin geboren, lebt seit 2017 in Berlin, schreibt, übersetzt, macht Theater. Beiträge u. a. in der FAZ und der NZZ. Sie ist die Herausgeberin der von ihr und Thomas Martin übersetzten Romane Georgi Demidows.

Thomas Martin, 1963 in Ost-Berlin geboren, arbeitet als Publizist, Herausgeber und freier Autor in Berlin. Er war u.a. Leiter der Internationalen Brecht-Tage Berlin und Chefdramaturg der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Zuletzt erschien von ihm: Alles ist erlaubt. Das Karamasow-Gesetz. Gemeinsam mit Irina Rastorgueva betreibt er das Medienkunstprojekt MODELL BERLIN.

Moderation: Achim Engelberg

Eine Veranstaltung von Buchhändlerkeller, gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort

Kontakt

Dr. Uwe Sonnenberg

Referent für Zeitgeschichte und Geschichtspolitik, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 425

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