Beschreibung
Mit René Aguigah (Kulturjournalist, Leiter des Ressort Literatur bei Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur)
James Baldwin (1924-1987) gehört zu den wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Baldwin war schwarz und schwul, die Gesellschaft in der er lebte, rassistisch und schwulenfeindlich. Aus dieser Spannung heraus ist ein einzigartiges Werk entstanden. Seine Romane „Giovannis Room“ und „Another Country“ sowie der Essay „The Fire Next Time“ machten ihn berühmt.
In seinem brillanten Porträt zeichnet der Autor René Aguigah die Persönlichkeit Baldwins, sein menschliches und künstlerisches Wachsen, seine politischen und literarischen Ansprüche sowie die Spannung zwischen Kunst und Aktivismus nach. Und er fragt nach der Bedeutung James Baldwins in einer von neuen Auswüchsen des Rassismus gekennzeichneten Gegenwart für eine breite antirassistische Bewegung.
Moderation: Bernd Löffler
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bildungskollektivs Erfurt. Gefördert vom Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
Standort
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Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen
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