20. April 2020 Bildungsreise Armenien - Ein Land im Wandel

Information

Veranstaltungsort

Hotel Silachi
Tigran Mets Avenue 20/2 Building
0018 Yerevan/Armenia

Zeit

20.04.2020, 10:00 - 25.04.2020, 12:00 Uhr

Themenbereiche

Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Stadt / Kommune / Region, Westasien

Zugeordnete Dateien

Armenien befindet sich im politischen Umbruch. 2018 fand ein friedlicher Machtwechsel statt. Eine Allianz um Ministerpräsident Paschinjan hat die Mehrheit im Parlament errungen. Was hat sich seither getan? Vor welchen Herausforderungen steht Armenien in politischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht? Wie gestalten sich die Beziehungen zu den Nachbarländern?

Der christliche Glaube und die armenische Sprache sind wichtige Stützpfeiler der armenischen Identität. Armenien ist ein Land, das sich in Konflikt mit der Türkei und mit Aserbaidschan befindet. Jedes Jahr wird am 24. April an den Genozid an den Armeniern gedacht. Aramayis Mnatsakanyan, unser Reiseleiter in Armenien, wird die Teilnehmenden über das Land, die Menschen, die Kultur, die Religion und die armenische Sprache informieren.

Fragen der Erinnerungskultur an den Genozid von 1915, in dem bis zu 1,5 Millionen Menschen durch das Osmanische Reich ermordet wurden, bilden einen thematischen Schwerpunkt unserer Reise.Warum leugnet die Türkei, der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches, den Genozid? Wie sind die bilateralen Beziehungen zwischen Armenien und der Türkei? Wie sieht die Geschichtspolitik in Armenien aus? Welche Forderungen haben die unterschiedlichen politischen Gruppierungen?

Die Bildungsreise möchte den Teilnehmenden ein Land näher bringen, das nicht im Fokus der Weltberichterstattung steht. Das Angebot richtet sich an alle, die sich für die Menschen, die Politik und Geschichte, die Gesellschaft und Kultur Armeniens interessieren. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.



Aus dem Programm

  • Besuch des armenischen Genozid-Denkmals & Museums
  • Teilnahme an der nationalen Gedenkfeier am 24.04.2020
  • Besuch des Matenadaran-Museums: Das Mesrop-Maschtoz-Institut für alte Manuskripte, kurz Matenadaran ist das Zentralarchiv für alte armenische Handschriften in Jerewan. Seit 1962 ist es nach dem Heiligen Mesrop Maschtoz benannt, dem Entwickler des armenischen Alphabets.
  • Stadterkundungen in Jerewan: u. a. Platz der Republik, die große Kaskade, Mutter-Armenien-Statue
  • Gespräche über die politische Situation nach der sog. samtenen Revolution 2018. Nikol Pashinjan ist nach der Samtenen Revolution Ministerpräsident Armeniens geworden. Er hat nicht nur einen neuen Politikstil etabliert, sondern den Menschen auch neue Perspektiven eröffnet – zum Beispiel in der IT-Branche.


Der Teilnahmebeitrag liegt bei 520.- EUR (Einzelzimmer) bzw. 460.- EUR (Doppelzimmer). Inkludiert ist die Unterkunft für sechs Übernachtungen, Transferkosten vor Ort sowie alle Programmkosten. Die An- und Abreise zum/vom Unterkunftsort (Hotel «Silachi») ist eigenständig zu organisieren. Weitere Hinweise entnehmen sie bitte dem Anmeldeformular

Anmeldeschluss ist der 2. März

  • Treffpunkt: 20.4.2020, 10 Uhr im Foyer des Hotels «Silachi».

Wichtig: Die Einreise muss unbedingt mit einem gültigen Reisepass erfolgen, die Vorlage eines Personalausweises ist nicht ausreichend. Sollten Sie keinen deutschen Reisepass besitzen, so informieren Sie sich bitte, ob Sie ein Visum benötigen.

Weitere Informationen zum Programmablauf sind erfragbar bei: Ali Sirin

 

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392