11. September 2018 Diskussion/Vortrag Zur Kritik des Extremismus- und Demokratieverständnisses in der politischen Bildung

mit Bettina Lösch

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

11.09.2018, 18:30 - 20:30 Uhr

Themenbereiche

Gesellschaftstheorie, Bildungspolitik

Zugeordnete Dateien

Zur Kritik des Extremismus- und Demokratieverständnisses in der politischen Bildung

Politische Bildung hat in Deutschland nicht selten eine staatstragende Funktion. Das gilt vor allem für das Feld der Schule, aber auch für die außerschulische politische Bildungsarbeit als  Prävention gegen (Rechts-)Extremismus und zur Demokratieförderung. Aus Sicht einer herrschafts- und machtkritischen politischen Bildung gilt es sich deshalb mit den damit einhergehenden Verständnissen von Staatlichkeit und Demokratie auseinanderzusetzen. Inwiefern benötigt eine politische Bildung normative Vorstellungen von Demokratie? Inwiefern ist eine Idealisierung von Demokratie in der Bildungsarbeit problematisch? Und inwiefern tragen derzeitige staatliche Politiken eher dazu bei, Demokratie zu unterminieren?

Bettina Lösch ist Privatdozentin und akademische Rätin im Lehrbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik und politische Bildung an der Universität Köln. Sie ist Mitglied in der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AKG), des wissenschaftlichen Beirates von Attac sowie des Forums kritische politische Bildung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Kritische politische Bildung, Demokratietheorie und -bildung, neoliberale Globalisierung und globale Bildung, rassismuskritische, gechlechterreflektierende und klassenbewusste politische Bildung.

Standort

Kontakt

Dr. Marcus Hawel

Referent Bildungspolitik/Förderprogramm, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: (030) 44310-457