Fürstenberg/Havel liegt 80 Kilometer nördlich von Berlin inmitten dreier Seen. Die Wasserstadt ist das Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte. Vieles ist einzigartig, aber auch übertragbar auf andere Orte und andere Menschen. In Fürstenberg/Havel gibt es viele Geschichten zu erzählen und ihre Orte zu sehen. Zum Beispiel die Mahn- und Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen KZ Ravensbrück, die Spuren der Stationierung von 30.000 sowjetischen Soldaten und die Folgen der Treuhand-Abwicklungen. Aus den Geschichten werden Fragen. Wie haben sich die Einwohner zum KZ verhalten und wie ist es heute? Wie war das Verhältnis zwischen den Soldaten und den Fürstenbergern? Welche Zukunftsentwicklungen hat diese Stadt?
In ihrer Freizeit, nach den inhaltlichen Programmpunkten, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, selbstständig die Umgebung mit dem Rad und mit dem Kanu zu erkunden. Außerdem werden einige Programmpunkte mit dem Fahrrad angefahren.
Einige Programmpunkte:
- Führung und Gespräche in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
- Das ehemalige KZ und die Gedenkstätte im Stadtbild und im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger
- Gespräche mit Zeitzeugen zu den Jahren 1945–1990
- Die Stadt und deren Umgebung mit historischen und aktuellen Themen
- Zeugnisse der Stadtplanung und Wirtschaft in Fürstenberg und Umgebung aus der DDR-Zeit – verschiedene Stationen
Kosten: 660,- Euro im Doppelzimmer (780,- Euro im Einzelzimmer), enthält Halbpension, Eintritte und Führungen. An- und Abreise sind selbst zu organisieren.
Ort: Kulturgasthof Alte Reederei, Fürstenberg/Havel
Termin: 8.–12. Juni 2026
Dieser Bildungsurlaub wird als Kooperationsveranstaltung von Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW durchgeführt.
Kontakt für Rückfragen:
Arbeit und Leben im Kreis Herford DGB/VHS e.V.
Tel.: 05221 276917 -7 / -8
Email: info@aul-herford.de
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E-Mail: post@rls-nrw.de
Telefon: 0203 3177392