Im Jahr 1917, vor mehr als einem Jahrhundert, wurde das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt gegründet. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es dank seiner Ärztinnen und Ärzte große Fortschritte bei der Sozialhygiene, der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung und insbesondere armer Menschen. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten war es damit vorbei:
Das Gesundheitsamt beteiligte sich mit seiner „Abteilung Erb- und Rassepflege" an Verbrechen der Euthanasie. Auch nach dem Ende der Nazi-Zeit blieben belastete Mediziner im Amt tätig.
All das arbeiten der Leiter des Stadtgesundheitssamts, Dr. Peter Tinnemann, und die Medizin-Soziologin Prof. Dr. Gine Elsner in ihrem Buch über die Geschichte der Behörde auf: „Bevölkerungsmedizin und öffentliche Gesundheit".
Im Gespräch mit dem Autor Claus-Jürgen Göpfert gehen sie aber auch auf die Frage ein, welche dringenden Aufgaben die städtische Gesundheitsvorsorge heute hat, in einer Zeit weltumspannender Pandemien.
In Kooperation mit dem Club Voltaire Frankfurt.
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