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9. Februar 2023: Diskussion/Vortrag : Lange Schatten der Vergangenheit

Der Griechisch-Türkische Krieg 1919-1922

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Regenbogenfabrik
Lausitzerstr. 22
10999 Berlin

Zeit
09.02.2023, 19:30 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Südosteuropa
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Lange Schatten der Vergangenheit

Die Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland sind in den letzten Wochen weiter eskaliert. Manche Beobachter befürchten, dass es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommen könnte.
 
Beide Seiten streiten sich u.a. darüber, was in internationalen Verträgen vor 100 Jahren festgelegt wurde, um die beiden Länder nach dem Krieg wieder miteinander zu befrieden.
Aber wieso war es damals zum Krieg gekommen? Wie sehr haben andere europäische Staaten die Geschehnisse beeinflusst oder gar bestimmt? Warum endete dieser Krieg damit, dass 1,5 Millionen Griech*innen zu Geflüchteten wurden und ca. 400.000 Angehörige muslimischen Glaubens gezwungen wurden, Griechenland zu verlassen? Wieso wurden fünf führende griechische Politiker und der militärische Oberbefehlshaber als Sündenböcke von einem griechischen Gericht verurteilt und hingerichtet?
 
Diese Ereignisse wirken sich bis heute aus, sie sind die Vorgeschichte der heutigen Konflikte zwischen den beiden Ländern.

Referent:

  • Dr. Nikolas Pissis, Hochschullehrer für Geschichte an der Ionischen Universität Korfu

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und ist auch im Stream zu verfolgen unter:
https://youtu.be/jXywveGRD8g

Der Eintritt ist frei – eine kleine Spende wird erbeten.
 
Veranstalter: Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin, Regenbogenfabrik, SoliOli, attac Berlin.
Unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort

Kontakt

Franziska Albrecht

Stellv. Bereichsleiterin Politische Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 520

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