30. Mai 2017 Diskussion/Vortrag G20 und die Reorganisation des europäischen Grenzregimes:

"Schengen für uns - Zäune für Afrika"

Information

Veranstaltungsort

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg

Zeit

30.05.2017, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

International / Transnational

Zugeordnete Dateien

Vortrag und Diskussion mit Christian Jakob (TAZ), Nina Violetta Schwarz (Projekt ´Schengen für uns, Zäune für Afrika`) und Sabine Eckart (Medico International), Moderation: Stefanie Kron

Die „Partnerschaft mit Afrika“ bildet ein Kernthema der deutschen G20-Präsidentschaft. Im Rahmen unterschiedlichster entwicklungspolitischer Initiativen soll Gerechtigkeit, Bildung, wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in den afrikanischen Staaten gefördert werden. Zugleich fließen entwicklungspolitische Gelder der EU derzeit massiv in die Schließung der afrikanischen Grenzen. Mit sogenannten „Migrationspartnerschaften“ versucht die EU Menschen aus afrikanischen Ländern an der Flucht nach Europa zu hindern. Nach dem Motto „Entwicklungshilfe gegen Migrationskontrolle“ mauert Europa seinen Nachbarkontinent faktisch ein.

Christian Jakob (Journalist und TAZ-Redakteur) und Nina Violetta Schwarz (Ethnologin und Mitglied von Kritnet) berichten von ihrem Rechercheprojekt „Schengen für uns – Zäune für Afrika“ (migration-control.taz.de). Sabine Eckart ist als Projektkoordinatorin für Flucht und Migration bei Medico International vielfach mit den unmittelbaren Folgen des europäischen Grenzregimes in betroffenen Staaten konfrontiert.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Standort