Beschreibung
„Können wir endlich eine ernsthafte Diskussion über eine antifaschistische Wirtschaftspolitik führen?“ – Mit diesem Tweet ging Isabella Weber viral. Jetzt hat die Starökonomin ein Buch darüber geschrieben, das hier zum ersten Mal öffentlich präsentiert wird.
In „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ argumentiert Weber, wie eine Wirtschaftspolitik, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht, den weiteren Aufstieg der extremen Rechten verhindern könnte. Zentrale Forderungen sind bezahlbare Güter des alltäglichen Bedarfs, die demokratische Kontrolle der Konzernmacht, und Kooperation statt Nationalismus.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
- Wie hängen neoliberale Kürzungspolitik und Faschismus zusammen?
- Wie kann öffentliche Daseinsvorsorge die Demokratie stärken?
Isabella M. Weber stellt die wichtigsten Aspekte ihres neuen Buches vor. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt.
Es diskutieren:
- Isabella M. Weber, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst, Autorin von „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“
- Ines Schwerdtner, MdB Die Linke, Parteivorsitzende
- Andreas Audretsch, MdB Bündnis 90/Die Grünen
- Tim Klüssendorf, MdB SPD
- Moderation: Natascha Freundel, rbb
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt und wird auch per Livestream übertragen.
Für die Teilnahme vor Ort ist eine Anmeldung erforderlich. Einlass ab 17:45 Uhr.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag und der Urania Berlin.
Standort
Kontakt
Franziska Albrecht
Stellv. Bereichsleiterin Politische Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung
E-Mail: franziska.albrecht@rosalux.org
Telefon: +49 30 44310 520