24. November 2018 Lesung/Gespräch Katalonien von unten zwischen Unabhängigkeit und Selbstorganisation

Information

Veranstaltungsort

Die Börse
Wolkenburg 100
42119 Wuppertal

Zeit

24.11.2018, 14:00 - 18:00 Uhr

Themenbereiche

Europa / EU

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Vor einem Jahr ist es in Katalonien im Zusammenhang mit einem Referendum über die Unabhängigkeit der Region zu scharfen Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung in Madrid gekommen.

Was war und ist los in Katalonien? Geht es bei den Unabhängigkeitsbestrebungen um egoistische Interessen einer Region? Warum sprechen sich linke Organisationen für eine Unabhängigkeit der Region aus? Welche Formen von Basisorganisation gibt es und was sind deren Ziele?

  • Ana López, aktiv in einem der vielen internationalen CDRs (Komitees für die Verteidigung der Republik) derzeit in Brüssel. Sie war am Tag des Referendums 15 Stunden vor dem Wahllokal, in dem ihre Eltern und Nachbarn wählen wollten. Am 3. Oktober 2017 beteiligte sie sich bei den Streikaktionen in Barcelona.
  • Aina Talle, Politologin aus Barcelona, Aktivistin der linken katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und verantwortlich für die internationalen Beziehungen der Partei CUP (Candidatura d’Unidat Popular), die in kommunalen Parlamenten und dem Regionalparlament Kataloniens vertreten ist.
  • Júlia Lleixà, Koordinatorin von ANC Deutschland. ANC (Katalanische Nationalversammlung) ist eine Bürgerinitiative mit insgesamt über 80.000 Mitgliedern, die sich für die Unabhängigkeit Kataloniens mit demokratischen und friedlichen Mitteln einsetzt. Die ANC ist international aktiv und hat in Deutschland 7 Gruppen. Am Tag des Referendums war Júlia bereits in den frühen Morgenstunden bei Ihrem Wahllokal in Barcelona vor Ort.


In Kooperation mit attac Düsseldorf, BaSo (Basisinitiative Solidarität), ISO (Internationale Sozialistische Organisation) und Labournet Germany

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Rosa-Luxemburg-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Telefon: 0203 3177392