19. November 2020 Diskussion/Vortrag Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte

Viktimisierungsprozesse, Anzeigeverhalten, Dunkelfeldstruktur, Online-Vortrag

Information

Veranstaltungsort

Online
Zugangslink bitte hier schauen: recht-kritisch.de

Zeit

19.11.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Partizipation / Bürgerrechte, Online/Livestream

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Frau Laila Abdul-Rahman von der Ruhr-Universität Bochum stellt das Forschungsprojekt "Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen" vor. Der Vortrag ist in die Vorlesungsreihe "Tatort Justiz" der Greifswalder Jura-Professoren Harrendorf und Sowada eingebettet, ist für alle offen und wird für die Studierenden live im Hörsaal gestreamt.
Link zum Stream: https://webconf.vc.dfn.de/kviapol/
Passwort dafür: TJ2020
Es empfiehlt sich die Verwendung der Adobe Connect App, die zum kostenlosen Download hier verfügbar ist:
https://helpx.adobe.com/adobe-connect/connect-downloads-updates.html

Um was geht´s?:
Polizeibeamt*innen, die die gesetzlichen Grenzen für den Einsatz körperlichen Zwangs überschreiten, machen sich gemäß § 340 StGB wegen Körperverletzung im Amt strafbar.
Obwohl die Debatte über unverhältnismäßige Polizeigewalt in den letzten Wochen und Monaten an Fahrt aufgenommen hat, ist über das Dunkelfeld weiterhin wenig bekannt. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie „KviAPol – Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ an der Ruhr-Universität Bochum untersucht daher nun erstmals für Deutschland Hell- und Dunkelfeld übermäßiger polizeilicher Gewaltanwendungen.
Im Vortrag werden Ergebnisse der Befragung von Betroffenen übermäßiger Polizeigewalt sowie erste Erkenntnisse aus Interviews mit Polizeibeamt*innen und Opferberatungsstellen vorgestellt.
Dabei wird es auch um Diskriminierungserfahrungen und Rassismus gehen. Anschließend gibt es Zeit für Fragen und Diskussion.
Juristische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Laila Abdul-Rahman ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt KviaPol.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis kritischer Jurist.innen statt.

Kontakt

Katharina Schlaack

Regionalbüroleiterin Mecklenburg-Vorpommern, Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Telefon: +49 381 4900450