26. Januar 2022 Diskussion/Vortrag Das »Institut für Staatspolitik« aus Schnellroda – Braintrust der Neuen Rechten

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Veranstaltungsort

Online

Zeit

26.01.2022, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Parteien- / Bewegungsgeschichte, Neonazismus / Rassismus

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Seit zwanzig Jahren versucht das Institut für Staatspolitik (IfS) in den vorpolitischen Raum mit (neu-)rechten Positionen vorzustoßen. Doch erst seitdem in öffentlichen Debatten und Auseinandersetzungen mittels an sich nicht radikal rechter Akteure wie Thilo Sarrazin die Spielräume des wieder sagbaren erweitert wurden, erlangt das IfS mit seinem Kopf Götz Kubitschek vermehrt an Bedeutung. Diese drückt sich auch aus in ihrer Verbindung zu Pegida und zur AfD. Vom außerparlamentarischen Raum ist das IfS und sind seine Positionen mittlerweile im Bundestag angelangt.
In der Gründerzeit wurde von einem innovativen »Reemtsma-Institut von rechts« geträumt, dass erfolgreich den öffentlichen Diskurs beeinflusst. Inhaltlich, so stellte Volker Weiß fest, betreiben zentrale Akteure jedoch eher ein Recycling von Elementen der alten Rechten. Doch was hilft, um die Bedeutung des IfS einzudämmen?
Die beiden Referenten befassen sich in ihren Beiträgen neben der Einschätzung von Geschichte, Reichweite und Netzwerken des IfS auch damit, wer diesen reaktionären Thinktank finanziert, welche Strategien es verfolgt und welche Konfliktlinien es durchziehen?


Online-Veranstaltung am 26.01.2022, 19:00 Uhr mit
Andreas Speit, Journalist, u.a. für die Taz und Publizist, zuletzt „Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus“ und
Dr. Volker Weiß,Historiker, zuletzt: „Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“.
Beide Publizierten Texte in dem Buch: Das IfS. Faschist*innen des 21. Jahrhunderts -Einblicke in 20 Jahre »Institut für Staatspolitik«-, Herausgegeben von: Der rechte Rand.


Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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