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27. Oktober 2026: Diskussion/Vortrag : 25 Jahre Wegbereiterinnen

Porträts, Perspektiven und Kämpfe feministischer Geschichte

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zeit
27.10.2026, 18:30 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Geschlechterverhältnisse

Beschreibung

25 Jahre Wegbereiterinnen

Was ist eigentlich eine Wegbereiterin? Sie ist mehr als eine Frau, die anderen den Weg bereitet: Sie stellt Gewissheiten infrage, überschreitet Grenzen und eröffnet neue Handlungsspielräume – oft gegen Widerstände und mit großer Ausdauer. Es sind Frauen, die sich zeitlebens nicht mit bestehenden Verhältnissen zufriedengeben, sondern für eine gerechtere und friedlichere Welt kämpfen.

Seit nunmehr 25 Jahren macht der Kalender „Wegbereiterinnen“ genau diese Frauen sichtbar: bekannte Persönlichkeiten ebenso wie jene, die zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Insgesamt 300 Frauen aus internationalen emanzipatorischen Bewegungen wurden in den vergangenen 25 Jahren in dem Kalender porträtiert, wiederentdeckt und gewürdigt. Die Bandbreite ist groß: Politikerinnen, Gewerkschafterinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Sozialarbeiterinnen, Tänzerinnen, Sängerinnen, Schauspielerinnen, Pädagoginnen, Architektinnen, Fotografinnen, Schriftstellerinnen, Freidenkerinnen, Frauenrechtlerinnen und Feministinnen, ebenso wie Widerstands- und Friedenskämpferinnen. Ihre Geschichten regen nicht nur zum Erinnern, sondern auch zum Weiterforschen an.

Der erste Kalender 2003 widmete sich Wegbereiterinnen der proletarischen Frauenbewegung wie Rosa Luxemburg, Clara Zetkin, Luise Zietz und Ottilie Baader. Ab 2004 kam Hella Hertzfeldt als Autorin hinzu; bald waren es jährlich zwölf ganz unterschiedliche Menschen, die über „ihre“ Wegbereiterin schreiben – bewusst über akademische Kreise hinaus.

Die Jubiläumsausgabe 2027 ist wieder bunt und international. Sie stellt unter anderem die Gegnerin der Wiederbewaffnung der BRD Klara Marie Faßbinder vor, porträtiert die Mathematikerin Mileva Marić, die möglicherweise an der Entwicklung der Relativitätstheorie beteiligt war, sowie Charlotte von Mahlsdorf, die „ihre eigene Frau“ wurde. Ergänzt wird der Kalender durch weitere Biografien von heute weitgehend vergessenen Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt.

Die Herausgeberin Gisela Notz wird gemeinsam mit einigen Autor*innen den Kalender 2027, seine Geschichte sowie ausgewählte Biografien vorstellen und einen Ausblick auf die Zukunft des Projekts geben.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Schauspielerin und Sängerin Christa Weber sowie von Stefanie Rediske am Klavier.

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein. Der Eintritt ist frei.

Standort

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • Fahrstuhl rollstuhlzugänglich
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Öffentlicher Nahverkehr

Weitere Informationen zur Zugänglichkeit

Kontakt

Dr. Julia Killet

Referentin für historisch biografisches Lernen, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 121

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