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11. März 2026: Diskussion/Vortrag : Uran für Bomben und Strom

Der Rohstoff des Atomzeitalters in der Geopolitik - Launch Uranatlas

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Eva-Mamlok-Bibliothek
Straße der Pariser Kommune 8A
10243 Berlin

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zeit
11.03.2026, 18:00 - 20:00 Uhr
Themenbereiche
Arbeit / Gewerkschaften, Krieg / Frieden, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika, Sozialökologischer Umbau
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

15 Jahre ist die Nuklearkatastrophe in Fukushima her. Als Folge brach damals der Uranpreis ein und Bergbauprojekte wurden eingemottet. Deutschland und andere Staaten entschieden sich für den Ausstieg aus der Atomenergie. Doch mittlerweile sieht die Welt ganz anders aus: Zwar verliert Atomstrom trotz aller Beteuerungen der Atomlobby kontinuierlich an Bedeutung. Dennoch wird der Zugriff auf Uran durch die aktuellen geopolitischen Spannungen immer wichtiger. Die Zeit der atomaren Abrüstung ist beendet. Alle Atommächte erneuern und erweitern ihre Atomwaffen und Trägersysteme. Es wird sogar offen davon gesprochen, dass Deutschland eigene Atomwaffen brauche. Und während der Russland-Ukraine-Krieg andauert, versucht das russische Staatsunternehmen Rosatom einen Fuß in die Brennelementefabrik im deutschen Lingen zu kriegen.

Diese und viele andere Themen beleuchtet die dritte aktualisierte Auflage des Uranatlas, die wir zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima vorstellen. Der Atlas verdeutlicht die globale Dimension des Rohstoffs des Atomzeitalters, die vielen damit verbundenen Risiken – nicht zuletzt im Zusammenhang mit Atomwaffen – und gibt Einblicke in den Widerstand gegen Uranabbau und Atomenergie.

Es diskutieren:

  • Horst Hamm, Redakteur des Uranatlas und Geschäftsführer der Nuclear Free Future Foundation
  • Juliane Hauschulz, Referentin für nukleare Abrüstung der IPPNW Deutschland
  • Mareike Hermeier, MdB DIE LINKE, Sprecherin für nukleare Sicherheit

Mit einem Beitrag von Attaher Amoumoun, Generalsekretär von ADD-Tchitchiyat, moderiert von Franza Drechsel, Projektmanagerin für Westafrika der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Nuclear Free Future Foundation und IPPNW Deutschland.

Standort

Informationen zur Zugänglichkeit und Barrierefreiheit

Zugänglichkeit
  • Rollstuhlgerechter Zugang
  • Fahrstuhl rollstuhlzugänglich
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Öffentlicher Nahverkehr

Weitere Informationen zur Zugänglichkeit

Kontakt

Franza Drechsel

Projektmanagerin für Westafrika, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 445

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