17. August 2017 Diskussion/Vortrag Rot-Rot-Grün in FFM!?

Wohnungsnot! Was tun?

Information

Veranstaltungsort

Saalbau Griesheim
Schwarzerlenweg 57
65933 Frankfurt

Zeit

17.08.2017, 19:00 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Gesellschaftliche Alternativen

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Jedes Jahr ziehen circa 15 000 Menschen nach Frankfurt, einer Stadt mit dichter Bebauung und wenig freien Flächen. Menschen mit „normalem“ und geringem Einkommen finden kaum noch bezahlbare Wohnungen.

Die Anzahl der Sozialwohnungen ist in den letzen Jahrzehnten drastisch gesunken, weil sich die öffentliche Hand zunehmend aus dem sozialen Wohnungsbau zurückgezogen hat und Sozialwohnungen nach einer bestimmten Zeit aus der Sozialbindung fallen.

Unterschiedliche Lösungen werden diskutiert: Von der Nachverdichtung in Siedlungen über die Umwandlung von Büroflächen in Wohnungen bis hin zu neuen Stadtteilen auf der grünen Wiese.
Wäre es außerdem nicht an der Zeit, in Verhandlungen mit dem Umland eine regionale Lösung anzustreben?

Gewerbe und Industrie brauchen auch Flächen für ihre langfristige Planungssicherheit. Für den dauerhaften Erhalt von Arbeitsplätzen außerhalb des Finanz- und Dienstleistungssektors ist das wichtig. Das gilt besonders
für so genannte „Blaumann-Arbeitsplätze“.

Betroffene vor Ort leisten gegen diese Lösungsansätze Widerstand. Sie befürchten Verdrängung durch Mieterhöhungen. Gegen Nachverdichtung und Neubau wehren sie sich, weil Kleingärten und Grünflächen verringert oder vernichtet werden und damit unter anderem auch die Frischluftzufuhr behindert wird.

Klar ist nur, dass es in Frankfurt einen erheblichen Mangel an bezahlbarem Wohnraum gibt.

Wie soll die Stadt auf dieses Problem reagieren?

Darüber wollen:

  • Hubert Schmitt, Stadtverordneter der SPD,
  • Thomas Schlimme, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Ortsbeirat 6,
  • Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Ortsbeirat 6

unter der Moderation von Dieter Storck, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, mit Ihnen diskutieren.

Standort