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4. März 2025: Lesung/Gespräch : Mihail Sebastian: "Voller Entsetzen aber nicht verzweifelt". Tagebücher 1935-1944

Reihe: Literatur und Gesellschaft

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Bajszel
Emser Str. 8-9
12051  Berlin

Zeit
04.03.2025, 19:30 - 21:30 Uhr
Mit
Robert Stadlober und Thomas Ebermann
Themenbereiche
Erinnerungspolitik / Antifaschismus
Kosten
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Der Schriftsteller Michail Sebastian hält in seinen Tagebüchern präzise die politischen Verhältnisse der 1930er und 1940er Jahre in Rumänien fest. Als Literaturkritiker, Autor und Übersetzer in der KünstlerInnenszene von Bukarest erlebt er die Zuspitzung der antisemitischen Propaganda und den Terror der faschistischen "Eisernen Garde". Einige seiner engen Freund*innen werden zu überzeugten Anhänger*innen des Faschismus. Mihail Sebastian beschreibt die sich steigernden antisemitischen Maßnahmen der Regierung des Marschalls Antonescu minutiös, von der Erhöhung der Mieten für Jüdinnen und Juden und der Beschlagnahme seiner geliebten Ski und des Radiogeräts bis zu den Razzien und Deportationen. Die Tagebücher bieten einen Blick in den Alltag aus Diskriminierung und Furcht, aber auch in Momente der Hoffnung und literarischer Leidenschaft.

Robert Stadlober spricht, liest und inszeniert die Tagebücher Mihail Sebastians "Voller Entsetzen aber nicht verzweifelt. 1935-1944".

Einführung: Thomas Ebermann

Eine Kooperationsveranstaltung von Helle Panke und der Programmwirtschaft Bajszel.

Bajszel, Emser Str. 8-9, 12051 Berlin

Kosten: 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro

Standort

Kontakt

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Telefon: 030 47538724

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