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17. Januar 2026: Diskussion/Vortrag : Die Sintflut heißt Westen? Die System- als Gretchenfrage des Politischen

Ein Diskussionsabend mit Lukas Meisner und Mandy Tröger. Reihe: Demokratie und Partizipation

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Kopenhagener Str. 9
10437  Berlin

Zeit
17.01.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Mit
Lukas Meisner, Mandy Tröger
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte
Kosten
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Lukas Meisners Buch "Fluch(t). Die Sintflut heißt Westen" verbindet das persönliche Trauma der Flucht seiner Eltern aus der DDR mit marxistischer Gegenwartsdiagnostik. Die These des Buchs: Wir verstehen weder die planetare Progression des Neoliberalismus noch die Prozesse globaler Faschisierung, wenn wir sie nicht in den Kontext von Ost und West und damit ins Jahr des westlichen Triumphalismus 1989/90 einbetten.

Zwischen Theorie und Poesie betreibt "Fluch(t)" somit eine Untersuchung der Geister, die uns heimsuchen vom untoten Kapital zum totgesagten Gespenst des Kommunismus. Was, wenn der „Fall der Mauer“ weniger Freiheit als Enthemmung verhieß das Einreißen aller Dämme gegen die Sintflut namens Westen?

Mandy Tröger, Autorin von "Pressefrühling und Profit. Wie westdeutsche Verlage 1989/90 den Osten eroberten", diskutiert diese Fragen mit Lukas Meisner: Denn wer vom Faschismus sprechen muss, darf vom Kapitalismus nicht schweigen.

Dr. Lukas Meisner ist Schriftsteller, Herausgeber der Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften Das Argument sowie Fellow am Institute for International Political Economy der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. 2025 erschien neben Fluch(t)auch Critical Marxist Theory. Political Autonomy and the Radicalising Project of Modernitybei Palgrave, 2024 die Novelle Wrackmentebeim Kopf & Kragen Literaturverlag.

Dr. Mandy Tröger ist Habilitandin am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und assoziierte Forscherin am Media, Inequality & Change (MIC) Center der Annenberg School for Communication, University of Pennsylvania. Zuvor war sie Walter Benjamin-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie ist Autorin des Buches Pressefrühling und Profit. Wie westdeutsche Verlage 1989/1990 den Osten eroberten und seit 2024 Mitherausgeberin der Zeitschrift Journalistik.

Helle Panke e.V. Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Kosten: 2,00 Euro

Standort

Kontakt

Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Telefon: 030 47538724

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