Beschreibung
Die Mauer existierte 28 Jahre, vor 36 Jahren ist sie gefallen. Die Teilung des Landes wirkt jedoch bis heute nach. Zwei Generationen von Frauen sind seither im Osten der Republik aufgewachsen. Durch die Weitergabe generationaler Erfahrungen, durch real existierende soziale Unterschiede, durch gesellschaftliche, religiös geprägte und familiäre Rollenbilder unterscheiden sich viele von ihnen von ihren Zeitgenossinnen in West- und Süddeutschland.
Woher genau diese Unterschiede kommen, welches Selbstverständnis Ostfrauen heute haben, wie sie den Osten sehen, wie die Rolle der Frau in der DDR kritisch bewertet werden kann und vieles mehr diskutiert am 3. Februar Gesine Lötzsch mit Annette Schuhmann.
Annette Schuhmann ist Historikerin und arbeitet am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen seit vielen Jahren in der Industrie- und Kulturgeschichte der DDR.
Im September 2025 erschien ihr Buch „Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt“ bei Hoffmann und Campe.
Auch im Bezirk Lichtenberg erlebten viele Frauen in den Jahren nach 1990 eine Entwertung ihrer Berufsbiografien und mussten die Herausforderungen, die der real existierende Kapitalismus mit sich brachte, meistern. Vor dem Hintergrund der persönlichen Erfahrungen von Frauen, die Annette Schuhmann für ihr Buch porträtiert hat, möchten wir in der Veranstaltung gern diskutieren.
Kiezspinne, Schulze-Boysen-Str. 38, 10365 Berlin
Kosten: 2 €
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Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
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