Reisend Lernen

Die politischen Bildungsreisen der Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglichen die unmittelbare Begegnung, den Austausch und das Lernen von und mit Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten, die sich politisch einbringen und vor Ort kritisch engagieren. Auf Rundgängen, Exkursionen und Besichtigungen, bei Begegnungen und Gesprächen werden neue Einblicke in gesellschaftliche und geschichtliche Zusammenhänge erschlossen.

Die RLS-Landesstiftungen bieten Studien- und Bildungsreisen ins In- und Ausland an

Schwerpunkte der Reisen sind aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Entwicklungen, wie Fragen der Flucht und Migration oder der Krisenproteste in Südeuropa. Zudem werden auf unseren Reisen am Beispiel der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und des antifaschistischen Widerstands historische Aspekte der europäischen Gedenkkulturen diskutiert. Bislang wurden Reisen u.a. nach Athen (Reisebericht), Barcelona (Reisebericht), Istanbul (Reisebericht), Moskau, Marseille, Kalabrien (Reisebericht), Venedig und Reggio Emilia angeboten. Detaillierte Informationen zu Programm und Inhalt der Bildungsreisen sowie zu Teilnahmegebühren und zur Anmeldung finden sich auch auf den Seiten unserer Landesstiftungen sowie auf unserer Facebook-Seite Bildungsreisen.  

Bildungsurlaub - Mein gutes Recht!

Die Reisen sind in der Regel in einem oder mehreren Bundesländern als Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung anerkannt. Eine Teilnahme ohne rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub ist ebenfalls möglich. Das Recht auf Bildungsurlaub ist in  den meisten Bundesländern gesetzlich verankert (Ausnahme: Bayern und  Sachsen). Bildungsurlaub dient der beruflichen wie der politischen Bildung. Der Inhalt muss nicht notwendig im Zusammenhang mit der ausgeübten beruflichen Tätigkeit stehen. Nach den Bildungsurlaubsgesetzen der Länder, haben alle Arbeitnehmer_innen einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub, von fünf Tagen pro Jahr. Der Bildungsurlaub wird zusätzlich zum Jahresurlaub gewährt. Nur aus dringenden betrieblichen Gründen darf der Arbeitgeber einen Antrag auf Bildungsurlaub ablehnen. Der Arbeitgeber trägt dabei die Freistellung von der Arbeit und zahlt das Arbeitsentgelt fort. Die Kursgebühren sind vom Teilnehmer zu tragen.

Kontakt

Andreas Merkens

Rosa Luxemburg Stiftung / Bundesweite Arbeit

Alstertor 20 / 20095 Hamburg

(040) 28003705

andreas.merkens@rosalux.org

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