Seien es heiße Kriege, die die Regeln der internationalen Politik unterminieren, Handelskriege, die die Grundlagen der kapitalistischen Globalisierung infrage stellen, oder ökologische Krisen, die unsere menschliche Fortexistenz bedrohen – die Weltordnung, die noch vor wenigen Jahren als stabil galt, gerät zunehmend ins Wanken. Doch was folgt daraus? Kehren wir zurück zum Recht des Stärkeren – oder eröffnet sich ein Möglichkeitsfenster für eine gerechtere Welt?
„Weltunordnung“ nimmt diese Fragen ernst – und blickt aus sozialistischer Perspektive auf internationale Politik. Alle zwei Wochen sprechen die Hosts Pauline Jäckels und Felix Jaitner mit Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik über Themen, die mal prominent in den Schlagzeilen stehen, mal jenseits medialer Aufmerksamkeit liegen – aber immer politisch relevant sind.
Kontakt, Kritik, Feedback:
weltunordnung@rosalux.org
Statt Alarmismus und schneller Empörung bietet der Podcast vertiefte Analysen: historisch fundiert, polit-ökonomisch durchdrungen und empathisch gegenüber solidarischen Perspektiven von unten. Ob geopolitische Machtverschiebungen, soziale Bewegungen oder globale Krisen – wir fragen:
- Was sind die Ursachen und Konstellationen?
- Wer handelt, wer leidet – und wer profitiert?
- Welche linken Antworten braucht es – hier und weltweit?
Hosts:
Pauline Jäckels ist seit April 2025 Meinungsredakteurin bei der taz. Davor arbeitete sie zwei Jahre lang als Redakteurin für parlamentarische Berichterstattung für nd. Sie studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften im Bachelor und Internationale Beziehungen mit Fokus auf die MENA-Region im Master. Zu ihren Kernthemen gehören die deutsche Israelpolitik und Public Diplomacy.
Felix Jaitner ist Senior Researcher beim Institute for Global Reconstitution (IGrec), einem Think Tank in Berlin. Er arbeitet zu Fragen internationaler Politik, Konfliktforschung und ungleicher Entwicklung.
Zu Hören auf der RLS-Webseite, auf Soundcloud, Spotify und überall sonst, wo es Podcasts gibt.
Feed zum Einfügen in deine Podcast- oder RSS-App:
weltunordnung.podigee.io/feed/mp3
Der Podcast zu internationaler Politik der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Pauline Jäckels und Felix Jaitner
Wird Ungarn jetzt demokratisch, Lili Vankó?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Lili Vankó,
Nach 16 Jahren ist die Ära Viktor Orbán beendet. Der Wahlsieger heißt Péter Magyar von der rechtskonservativen TISZA-Partei. Sein Wahlversprechen, die Demokratie wieder einzuführen, brachte ihm die absolute Mehrheit der Stimmen ein. Doch Magyar ist auch ein ehemaliger Parteigenosse Orbáns, der in verschiedenen Regierungen hohe Posten bekleidete. Steht Ungarn wirklich vor einem demokratischen Neuanfang? Und wie wird sich das Land künftig in entscheidenden außenpolitischen Fragen wie dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine oder dem Verhältnis zu den USA positionieren?
In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Lili Vankó über die Wahlen in Ungarn, die Ära Orbán und die künftige Regierung unter Peter Magyar. Vankó ist Doktorandin am Institut für Soziologie und Sozialanthropologie der Central European University in Wien. Sie ist Mitglied der links-ökologischen Bewegung Szikra.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Youtube (2015): Viktor Orbáns Rede in Baile Tusnad/Tusnádfürdő mit deutschen Untertiteln.
Dalma Vatai (2026): Wer kommt nach Viktor Orbán?, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Analyse.
Dalma Vatai (2026): Ungarn im Freudentaumel, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Kommentar
Ist das Völkerrecht gescheitert?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Wolfgang Kaleck,
„Das Völkerrecht ist tot, jetzt gilt wieder das Recht des Stärkeren.“ So lautet die Meinung der einen, die auf die Völkerrechtsbrüche der vergangenen Jahre verweisen: in Gaza, in Venezuela, in der Ukraine, im Sudan und aktuell im Iran. Andere wiederum weisen darauf hin, dass das Völkerrecht nie wirklich galt. Schon immer hätten sich die Stärkeren das Recht herausgenommen, das Völkerrecht zu missachten, und sie verweisen auf die letzten Jahrzehnte, die von unzähligen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, etwa durch die USA und ihre Alliierten, geprägt waren. Sie fragen: Was bringt das Völkerrecht, wenn es kaum umgesetzt wird und Staaten nur dann darauf pochen, wenn es in ihrem Interesse ist?
Unser Gast Wolfgang Kaleck argumentiert: Das Völkerrecht war nie perfekt. Schon immer war seine Umsetzung von Doppelstandards durchzogen. Und trotzdem war es immer schon ein wichtiges Mittel im Kampf der Unterdrückten für Gerechtigkeit. Eines von vielen. Und daran sollten sich Linke und progressive Kräfte erinnern.
In dieser Folge von „Weltunordnung“ spricht die Journalistin Pauline Jäckels mit Wolfgang Kaleck. Er ist einer der profiliertesten Menschenrechtsanwälte Deutschlands. Als Gründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) setzt er sich seit Jahren weltweit für die juristische Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen ein. Als Anwalt vertritt Kaleck unter anderem den Whistleblower Edward Snowden und die Familie von Patrice Lumumba. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter „Die konkrete Utopie der Menschenrechte” (2021). Jüngst ist im Kunstmann-Verlag sein neues Buch „Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren” erschienen.
Pauline Jäckels diskutiert mit Wolfgang Kaleck, warum so viele Menschen plötzlich glauben, dass sich das Völkerrecht in einer beispiellosen Krise befindet. Sie sprechen darüber, wie und unter welchen Umständen das Völkerrecht entstanden ist und inwiefern es Mittel der Mächtigen und Mittel der Unterdrückten ist. Und schließlich darüber, ob eine Durchsetzung des Völkerrechts überhaupt möglich ist, ohne dass sich die globalen Machtverhältnisse ändern, die Völkerrechtsbrüche ermöglichen und bedingen.
Shownotes:
Wolfgang Kaleck, “Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren”, Kunstmann Verlag (2026)
“Was ist eigentlich Völkerrecht?”, Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2026
Wird Trumps Rechnung aufgehen, Loren Balhorn?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Loren Balhorn,
Die US-Regierung entfesselt eine Welle der Gewalt. Auf die Intervention in Venezuela und die Entführung von Staatspräsident Nicolás Maduro Anfang Januar folgte kaum einen Monat später der Beginn der Angriffe auf den Iran gemeinsam mit Israel.
Mit Hilfe der Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit (ICE) und der Nationalgarde treibt US-Präsident Donald Trump parallel die Militarisierung der Innenpolitik voran. Bei der Jagd auf vermeintlich illegale Migrant*innen wurden zwei Zivilist*innen durch ICE-Beamte getötet.
Welche Absicht verfolgt die US-Regierung mit ihrer Politik? Warum begrüßt die Bundesregierung die völkerrechtswidrigen Interventionen, obwohl sie doch an anderer Stelle das Ende der regelbasierten Ordnung beklagt? Und können progressive Kräfte wie der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani eine Alternative bieten?
In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Loren Balhorn über die Politik der USA seit der Wiederwahl Donald Trumps. Balhorn ist ehemaliger Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung und außerdem Mitbegründer und Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe von Jacobin.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Balhorn, Loren (2026): Wer nicht über Venezuela spricht, muss auch zu Grönland schweigen, Jacobin Magazin.
Balhorn, Loren (2024): Trump hat nicht gewonnen – Harris hat verloren, Jacobin Magazin.
Silver, Beverly J./ Payne Corey R. (2022): Domination Without Hegemony and the Limits of US World Power, Emerald Publisher.
Wem gehört die Arktis, Ebbe Volquardsen?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Ebbe Volquardsen ,
Die USA greifen nach Grönland, Großbritannien entsendet einen Flugzeugträger in den Nordatlantik und China erweitert seine Eisbrecherflotte. Wird die Arktis zum nächsten Schauplatz im Kampf der Großmächte um Einfluss und Rohstoffe?
Die Arktis ist eine der Regionen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Doch statt auf Kooperation und Umweltpolitik zu setzen, treiben die Anrainerstaaten die Militarisierung der Region weiter voran. Auch die Europäische Union und Deutschland mischen kräftig mit. In der Arktis-Strategie von 2022 wird die Region als „in Bezug auf den Klimawandel, Rohstoffe und geostrategische Fragen für die Europäische Union von großer strategischer Bedeutung“ eingestuft. Die Bundesregierung unterstützt den Ausbau der militärischen Präsenz der NATO durch die Bundeswehr aktiv. Welche Folgen hat die Militarisierung der Arktis? Welche Interessen verfolgt die USA in Grönland? Und wie reagieren Russland und China auf diese Entwicklungen?
In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Ebbe Volquardsen über die Geopolitisierung der Arktis. Ebbe Volquardsen ist Skandinavist, Politik- und Kulturwissenschaftler und arbeitet als Professor für Kulturgeschichte in Nuuk (Grönland).
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Volquardsen, Ebbe (2025): Can Trump’s bid for Greenland put an end to Denmark’s belief in colonial exceptionalism? NORDEUROPAforum blog
Volquardsen, Ebbe (2025): Auf dünnem Arktiseis. In: Analyse und Kritik. Zeitung für linke Debatte und Praxis. Nr. 711.
Europäischer Ausschuss der Regionen (2022): Die neue Strategie der EU für die Arktis. Stellungnahme. 150. Plenartagung, 29./30. Juni 2022.
Pertou Mach, Trine/Dragsted, Pelle (2026): Steht Grönland vor der Annexion? Sich Trump zu unterwerfen, wird nicht helfen. Kommentar. Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Hat Rojava unter Ahmad al-Scharaa eine Zukunft, Rosa Burç?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Rosa Hêlîn Burç,
Im Januar hat die syrische Regierung unter Ahmad al-Scharaa die kurdische Selbstverwaltung Rojava in Nordostsyrien angegriffen. Der syrische Präsident will die Kontrolle über das gesamte Land erlangen, während die kurdische Führung zwar zu einer Integration bereit ist, aber ihre Autonomie teilweise bewahren will. Da man in monatelangen Verhandlungen zu keiner Einigung kam, wollte al-Scharaa offenbar seine Verhandlungsposition militärisch verbessern und die kurdische Seite in die Ecke drängen.
Und genau das scheint gelungen zu sein. In nur wenigen Tagen nahmen die syrischen Regierungstruppen große Teile der kurdisch kontrollierten Gebiete ein. Circa 150.000 Menschen mussten in einer ohnehin prekären humanitären Situation fliehen. Die kurdische Führung lenkte ein, es kam zu einem Waffenstillstand und schließlich zu einem Abkommen zwischen der Selbstverwaltung und der syrischen Regierung.
In dieser Folge spricht Pauline Jäckels mit der Soziologin und Kurdistan-Expertin Rosa Burç. Darüber, warum viele Kurd*innen in Syrien zwar den Sturz des Assad-Regimes bejubelten, aber von Beginn an skeptisch gegenüber Ahmad al-Scharaas neuer Übergangsregierung waren. Über al-Scharaas Militäroffensive und was der Wandel der geopolitischen Interessenlagen in Syrien damit zu tun hat. Und darüber, was das neue Abkommen für die Zukunft der Selbstverwaltung bedeutet.
Rosa Burç arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie hat am Center on Social Movement Studies an der Scuola Normale Superiore in Florenz promoviert. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie Narrative und Repertoires des Widerstands über Zeit und Raum hinweg überliefert werden, insbesondere unter Kurd*innen und anderen staatenlosen und marginalisierten Gesellschaften.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Rosa Burç, Bastion der Frauen: Rojavas Kampf ums Überleben, Blätter für deutsche und internationale Politik, 2025
Christopher Wimmer, Diktatfrieden oder Neubeginn?, Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2026
Anja Flach und Michael Knapp, Revolution in Rovaja, Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2018
Die kurdische Frage und der demokratische Konföderalismus, Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2026
Medico: Ein demokratisches Experiment
Was hält das Mullah-Regime im Iran an der Macht, Tareq Sydiq?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Tareq Sydiq,
Ende Dezember 2025 ist im Iran erneut eine Welle von Massenprotesten ausgebrochen. Das inzwischen nach außen gelangte Bildmaterial und die Augenzeugenberichte deuten darauf hin, dass Zehntausende Menschen während der Proteste durch Regimekräfte getötet und eine noch größere Zahl verletzt und verhaftet wurde.
Momentan sieht es so aus, als sei es dem Regime gelungen, die Proteste niederzuschlagen. Der Wunsch nach einem Ende der Herrschaft der Mullahs bleibt bestehen. Was danach kommen soll – darüber herrscht im Iran und insbesondere unter Iraner*innen im Exil jedoch Uneinigkeit. Viele Iraner*innen wünschen sich ein demokratisches System: weder Mullah noch Schah. Gleichzeitig präsentiert sich der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, mit seiner Monarchistenbewegung vor allem im Ausland medienwirksam als einzige Alternative zum Mullah-Regime.
Warum kann sich das herrschende Regime trotz des großen Drucks von innen und außen an der Macht halten, und was müsste passieren, damit es stürzt? Wer ist Reza Pahlavi, und welche Vision hat er für den Iran? Warum wird er von so vielen Exiliraner*innen, aber auch von Staaten wie Israel und den USA, unterstützt? Und wie groß und organisiert ist die Bewegung, die sowohl eine Rückkehr der Pahlavi-Dynastie als auch das Mullah-Regime ablehnt?
In dieser Folge von Weltunordnung spricht Pauline Jäckels mit dem Protestforscher und Iranexperten Tareq Sydiq. Sydiq forscht am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg und hat zur iranischen Innenpolitik promoviert. Er beschäftigt sich weltweit mit Protestbewegungen, unter anderem im Iran, in Japan, Pakistan und England. Sein Buch „Die neue Protestkultur“ ist 2024 im Hanser Verlag erschienen.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Tareq Sydiq: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt , Zeit Online, Januar 2026
Tareq Sydiq: Die neue Protestkultur – Besetzen, Kleben, Streiken: Der Kampf um die Zukunft, Hanser Verlag, 2024
Dossier: Proteste in Iran: Revolution für das Leben , Rosa-Luxemburg-Stiftung
Welchen Plan verfolgen die USA in Venezuela?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Tobias Lambert,
Über welchen Rückhalt verfügt die venezolanische Regierung nach Jahrzehnten der Wirtschaftskrise, wachsendem Autoritarismus und der US-Intervention? Und welche Folgen hat das militärische Eingreifen für Lateinamerika?
Dieser Beitrag ist Teil des Dossiers:
USA: Das Imperium der Oligarchie
Am 3. Januar 2026 intervenierten US-Streitkräfte in Venezuela und entführten Präsident Nicolas Maduro und seine Frau Cilia Flores. Der Angriff erfolgte weder mit einem Mandat des UN-Sicherheitsrates noch mit Zustimmung des Kongresses.
Über ein halbes Jahr haben die USA den Druck auf Venezuela kontinuierlich erhöht. Erst zog Präsident Donald Trump eine große Streitmacht vor der Küste des südamerikanischen Landes zusammen, dann versenkte die US-Armee mehr als 30 „Drogenboote“ und tötete dabei über 100 Personen. Verhandlungsangebote lehnte Trump ab und forderte stattdessen wiederholt den Rücktritt Maduros.
Seit geraumer Zeit ergreifen die USA immer aggressivere Schritte, um ihre Vormachtstellung in Lateinamerika zu sichern. Im April 2025 akzeptierte die Regierung Panamas nach erheblichem Druck ein Abkommen, dass die Stationierung von US-Truppen am Panamakanal erlaubt und der Marine eine privilegierte Nutzung einräumt. Die im Dezember 2025 verabschiedete US-Sicherheitsstrategie kündigt offen die Wiederherstellung der US-Dominanz auf dem Subkontinent an – abgesichert mit militärischen Mitteln.
In der zwölften Folge unseres Podcast „Weltunordnung“ spricht Felix Jaitner mit Tobias Lambert, freier Journalist und Lateinamerikaexperte, über die US-Intervention in Venezuela.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Tobias Lambert (2024): Gescheiterte Utopie? Venezuela ein Jahrzehnt nach Hugo Chávez, Mandelbaum Verlag.
Tobias Lambert (2026): US-Angriff auf Venezuela: Das Imperium kehrt zurück. Trump zielt auf Umsturz ohne Regierungswechsel und droht ganz Lateinamerika, Analyse, Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Tobias Lambert (2026): »Die Regierung hätte auch andere Optionen«. Die Lage in Caracas nach dem Überfall der USA – Interview mit dem venezolanischen Linken Andrés Antillano, nd.
Sind die Gen-Z-Proteste in Nepal ein Generationenkonflikt?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Britta Petersen,
Anfang September gingen spektakuläre Bilder aus der nepalesischen Hauptstadt Kathmandou um die Welt. Tausende junge Menschen stürmten das Regierungsviertel der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu und setzten das Parlamentsgebäude in Brand. Der direkte Auslöser: Die nepalesische Regierung hatte den Zugang zu sozialen Medien wie Youtube, Facebook und Whatsapp gesperrt. Auf die Massenbewegung reagierte sie mit Gewalt – zahlreiche Demonstranten wurden dabei getötet, darunter auch ein 12-jähriges Kind.
Nach nur wenigen Tagen musste der nepalesische Premierminister und Vorsitzender der marxistisch-leninistischen Partei CPN, Kadga Prasad Oli, zurückzutreten. Sushila Karki, die frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofs, übernahm als Interims-Regierungschefin. Das Parlament wurde aufgelöst und der Social Media Bann zurückgenommen.
Ging es bei den Protesten wirklich in erster Linie um einen Generationenkonflikt, wie der Begriff „Gen-Z Proteste” suggeriert? Welche strukturellen Probleme haben für die Unzufriedenheit gesorgt, die hier zum Ausdruck kam und wie sind diese historisch gewachsen? Was muss passieren, damit sich die Forderungen der Protestbewegung auch nach den Neuwahlen im März in langfristigen politischen Wandel übersetzen? Welche Rolle spielen China und Indien bei der ganzen Sache?
Darüber spricht Pauline Jäckels mit der Südasienexpertin und Journalistin Britta Petersen. Bevor sie im März 2024 das Büro der Rosa -Luxemburg -Stiftung in Delhi übernahm, war sie Senior Fellow bei dem indischen Thinktank „Oberserver Research Foundation“, Büroleiterin der Heinrich-Böll-Stiftung in Pakistan und Südasien-Korrespondentin der Financial Times Deutschland.
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Tauqueer Ali Sabri, Nepals Gen Z erhebt sich, 2025, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Britta Petersen, Wut statt Wandel, 2025, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Britta Petersen, Sri Lanka vor dem linken Wahlsieg?, 2024, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Ist die US-Hegemonie am Ende?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Stefan Schmalz,
Die USA haben einem Handelskrieg ausgerufen – und bringen damit die globale Ordnung ins Wanken. Zwar werden sogar die engsten Verbündeten mit Zöllen überzogen, im Mittelpunkt steht aber die Volksrepublik China.
Mit der protektionistischen Politik will Präsident Donald Trump nicht nur das US-Handelsdefizit verringern und den Produktionsstandort fördern, sondern auch die chinesische High-Tech-Branche auf Abstand halten. Doch die erobert sich international immer mehr Marktanteile. Die US-Hegemonie scheint an ihre Grenzen zu stoßen.
In der zehnten Folge unseres Podcast „Weltunordnung“ sprechen wir mit Stefan Schmalz, Professor am Institut für Soziologie an der Universität Jena, über den Konflikt zwischen China und den USA. Löst China die USA als neue globale Führungsmacht ab? Und was bedeuten die globalen Umbrüche für Deutschland und die EU?
Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Stefan Schmalz (2018): Machtverschiebungen im Weltsystem. Der Aufstieg Chinas und die große Krise, Campus Verlag.
Stefan Schmalz (2024): Varieties of Digital Capitalism and the US–China Rivalry: The Rise of Competing Technological Spheres, Critical Sociology 51(4), DOI:10.1177/08969205241291645.
Podcastempfehlung: Armutszeugnis - Der Wirtschaftspodcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit Eva Völpel und Sabine Nuss.
Worum geht es im Sudankrieg, Saskia Jaschek?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Saskia Jaschek,
Der Krieg im Sudan ist einer der verheerendsten bewaffneten Konflikte unserer Zeit. Seit der Machtkampf zwischen der sudanesischen Armee und den Rapid Support Forces im April 2023 ausgebrochen ist, wurden Zehntausende Zivilist*innen getötet, mehr als zehn Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben oder mussten ins Ausland flüchten. Trotzdem wird hier in Deutschland kaum über den Krieg berichtet – besonders im Vergleich zum Krieg in der Ukraine oder in Gaza. Wenn überhaupt über den Sudan gesprochen wird, wird er häufig als „vergessener Krieg“ bezeichnet. Akkurater wäre wohl: ignorierter Krieg.
Worum geht es in dem Krieg eigentlich? Welche Rolle spielen globale Wirtschaftsinteressen, etwa die der Vereinigten Arabischen Emirate, in diesem Konflikt? Was haben Europa und Deutschland mit dem Krieg zu tun? Und was müsste passieren, damit er endet?
Darüber spricht Pauline Jäckels mit der Sudan-Expertin Saskia Jaschek. Sie hat knapp zwei Jahre in der sudanesischen Hauptstadt Khartum gelebt. Aktuell promoviert Jaschek an der Universität Bayreuth zur sudanesischen Widerstandsbewegung.
Shownotes:
Saskia Jaschek, More than a Domestic Conflict, 2024, Rosa Luxemburg Stiftung
Saskia Jaschek, Krieg im Sudan: Gold, Land, Geopolitik, 2025, Blätter für Internationale Politik
Anna Theresa Bachmann, Unfreiwilliger Helfer (zur Rolle Europas in Sudan), 2023, Zeit Online
Sind Klima und Kapitalismus kompatibel, Ulrich Brand?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Ulrich Brand,
Vom 10. bis 21. November 2025 findet die 30. Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém statt. Doch obwohl sich die ökologische Krise immer deutlicher zuspitzt, halten die Industrieländer Hilfszusagen für Klimaanpassung nicht ein. Das gilt auch für Deutschland, obwohl man sich hierzulande gerne für einen Vorreiter in Sachen Klimaschutz hält. Die Ampel-Regierung trat mit dem Versprechen an, Deutschland ökologisch zu modernisieren. Eine dekarbonisierte, high-tech Wirtschaft soll nicht nur das deutsche Exportmodell retten, sondern auch Kapitalismus und Klima miteinander versöhnen.
Bundeskanzler Friedrich Merz setzt dagegen auf den Ausbau von Gaskraftwerken und erwägt eine Abkehr vom Verbrenner-Aus. Statt in den ökologischen Umbau investiert er lieber hunderte Milliarden Euro in die Aufrüstung der Bundeswehr. Das verschärft nicht nur die angespannte internationale Lage, sondern droht die Abhängigkeit von fossiler Energie auf Jahrzehnte zu zementieren.
In der achten Folge unseres Podcast „Weltunordnung“ spricht Felix Jaitner mit Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik an der Universität Wien, über die ökologische Krise und ihre Auswirkungen. Wie verschärft sie Konflikte um die multipolare Weltordnung? Besteht ein Widerspruch zwischen ökologischer und sozialer Frage? Und was bedeutet Internationalismus im Zeitalter des Klimawandels?
Brand, Ulrich/Wissen, Markus (2017): Die imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus, Oekom Verlag.
Brand, Ulrich/Wissen, Markus (2024): Kapitalismus am Limit. Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven, Oekom Verlag.
Buchvorstellung von “Kapitalismus am Limit”
McKinsey & Company (2021): Net-Zero Deutschland. Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2045, September.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2024): Habeck legt Konzept für grüne Leitmärkte vor, Pressemitteilung.
Steht Syrien vor der nächsten Diktatur, Kristin Helberg?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Kristin Helberg,
Seit 1970 hatte die diktatorische Assad-Familie Syrien fest in der Hand. Die Revolution von 2011, die in einen brutalen Krieg Baschar al-Assads gegen oppositionelle Gruppen und seine eigene Bevölkerung mündete, galt als endgültig gescheitert. Im Dezember 2024 passierte dann etwas, mit dem eigentlich niemand gerechnet hatte: Die islamistische HTS und verbündete Gruppen stürzten die Regierung Baschar al-Assads in nur elf Tagen, und ihr Anführer Ahmed al-Scharaa übernahm die Macht.
Wie hat sich das Land seit dem Sturz verändert? Wer ist Ahmed al-Scharaa, und hat er seine Versprechen von Demokratieaufbau und Teilhabe der Minderheiten eingehalten – oder steht das Land gerade vor der nächsten Diktatur? Und welche politischen und wirtschaftlichen Interessen verfolgen die Türkei, die USA und Deutschland in Syrien?
In der siebten Folge unseres Podcasts „Weltunordnung“ spricht Pauline Jäckels mit Kristin Helberg, freie Journalistin und Politikwissenschaftlerin. Sie lebte sieben Jahre in Syrien, berichtete für deutschsprachige Medien und veröffentlichte drei Bücher und zahlreiche Artikel zum Syrien-Krieg.
Was treibt Deutschland in Afrika, Frauke Banse?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Frauke Banse,
In Afrika verschärft sich die imperiale Konkurrenz um Einfluss und Ressourcen. China und Russland fordern die ehemaligen Kolonialmächte Frankreich und Großbritannien sowie der USA immer offener heraus. Ausgerechnet in dieser Situation entdeckt die deutsche Politik ihr Interesse für einen Kontinent, der in der medialen Berichterstattung kaum eine Rolle spielt. Bundeswehreinsätze wie in Mali oder Projekte zur Förderung von grünem Wasserstoff in Namibia zeigen: Auch Deutschland bemüht sich um mehr Einfluss – politisch, wirtschaftlich und militärisch.
In der 6. Folge von „Weltunordnung“ spricht Felix Jaitner mit Frauke Banse, Dozentin am Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Kassel, über die deutsche Afrikapolitik. Welche Interessen verfolgt Deutschland in Afrika? Wie verschärft die imperiale Konkurrenz der Großmächte Konflikte auf dem Kontinent? Und inwieweit können afrikanische Länder von der erneuten geopolitischen Konkurrenz profitieren und eigene Entwicklungsprojekte vorantreiben?
Kontakt, Kritik, Feedback: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Frauke Banse (2024): Deutsche Afrikapolitik in geopolitischer Neujustierung, Bundeszentrale für Politische Bildung.
Frauke Banse (2025): Die Geopolitik der neuen post-kolonialen Schuldenkrise, WSI-Mitteilungen, Ausgabe 03/2025, S. 195-202.
Denis M. Tull (2022): Ad-hoc-Koalitionen in Europa. Der Sahel als Katalysator europäischer Sicherheitspolitik?, SWP-Studie 2022/S 08, doi:10.18449/2022S08.
Geht der Westen unter, Daniel Marwecki?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Daniel Marwecki,
Im Westen macht sich Endzeitstimmung breit: Ein Rechtsradikaler im weißen Haus baut jeden Tag ein bisschen weiter die US-Demokratie ab, die Allianz zwischen Europa und seinen Bündnispartnern gerät ins Wanken, die deutsche Wirtschaft stagniert – und das Erstarken rechtsextremer Kräfte scheint unaufhaltbar.
Die alte Weltordnung bröckelt: Der Westen verliert seine Vormachtstellug und China nimmt eine immer dominantere Position ein. Erleben wir gerade den Abstieg oder gar Untergang des Westens?
Darüber spricht Pauline Jäckels mit dem Politikwissenschaftler Daniel Marwecki. Es geht um die Frage, wie der Westen so mächtig werden konnte, warum er jetzt an Einfluss verliert - und welche Rolle Europa in der Welt nach dem Westen noch spielen kann.
Kontakt, Kritik, Feedback: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Daniel Marwecki. Die Welt nach dem Westen. Oktober 2025, C.H. Links Verlag
Will Russland Frieden, Alexey Yusupov?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Alexey Yusupov,
Der Krieg in der Ukraine geht bereits in sein viertes Jahr – doch seit dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gibt es neue Hoffnungen auf Friedensverhandlungen.
In der vierten Folge unseres Podcast „Weltunordnung“ spricht Felix Jaitner mit Alexey Yusupov, Leiter des Russlandprogramms der Friedrich-Ebert-Stiftung, über die Entwicklung in Russland. In einer multipolaren Welt beansprucht Russland einen Platz als anerkannte Großmacht, doch die sozialen Widersprüche im Land nehmen zu. Für die künftige Entwicklung des Landes wird es entscheidend, welche politische Kraft als erstes eine Gerechtigkeitsagenda entwickelt. Die Hoffnungen ruhen auf der Linken, doch mittlerweile hat auch die extreme Rechte die soziale Ungleichheit für sich entdeckt und droht die Kräfteverhältnisse weiter zu verschieben.
Kontakt, Kritik, Feedback: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Mikhail Lobanov (2024): Eine Revolution in Russland ist möglich.Rosa-Luxemburg-Stiftung.
David Ernesto Garcia Doell (2022): A fascist regime looms in Russia. Interview with Gregory Yudin. Analyse und Kritik. Zeitung für linke Debatte & Praxis.
Mathias Brüggmann (2025): Der Rubel rollt nicht mehr. TAZ.
Wer könnte Netanjahu Einhalt gebieten, Muriel Asseburg?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Muriel Asseburg,
- Dauer
- 56:21
Trotz zunehmendem Druck von Innen und Außen gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Israelische Regierung ihre genozidale Kriegsführung im Gazastreifen beenden möchte. Ganz im Gegenteil: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird für die Zwangsvertreibung der palästinensischen Bevölkerung international scharf kritisiert. Vorschläge für Waffenstillstandsverhandlungen mit der Hamas wurden bisher von israelischer Seite abgelehnt.
In der dritten Folge unseres Podcasts “Weltunordnung” spricht Pauline Jäckels mit der Nahostexpertin Muriel Asseburg, über Netanjahus Pläne nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober? Was treibt ihn an, den Krieg weiterzuführen und wer könnte ihm und seiner Regierung Einhalt gebieten? Welche Rolle können Deutschland und die EU dabei spielen, Israel zu einem Ende seiner Besatzungspolitik und Vertreibungspläne zu bringen? Und aus welchen Gründen hat Deutschland das israelische Vorgehen bislang unterstützt?
Kontakt, Kritik, Feedback: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Muriel Asseburg (2025): Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza – Hintergrund, Eskalation, Folgen. C.H. Beck
Muriel Asseburg und Jan Busse (2016): Der Nahostkonflikt: Geschichte, Positionen, Perspektiven. C.H. Beck
Dossier zum Krieg in Israel und Palästina “Gegen die Logik der Gewalt”
Wie macht die EU ihre Wirtschaftspolitik, Angela Wigger?
- Mitwirkende
- Felix Jaitner, Angela Wigger,
Seien es immer höhere Rüstungsausgaben oder ungünstige Handelsabkommen – US-Präsident Donald Trump zwingt der EU erfolgreich seine Forderungen auf. Dabei hat die doch angekündigt, von den USA unabhängig werden zu wollen.
In der zweiten Folge unseres Podcasts „Weltunordnung“ spricht Felix Jaitner mit der Politikwissenschaftlerin Angela Wigger über das Konzept der „strategischen Autonomie“. Durch milliardenschwere Investitionen in grüne Technologien und Rüstungsgüter will die EU nicht nur die wirtschaftliche Stagnation überwinden, sondern als eigenständiger Akteur auf der Weltbühne agieren. Kann das gelingen? Und wie können progressive Alternativen zu dieser Strategie aussehen?
Kontakt, Kritik, Feedback: weltunordnung@rosalux.org
Shownotes:
Angela Wigger (2025): Finanzialisierung - die Achillesferse des European Green Deal. Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis.
Angela Wigger (2024): The New EU Industrial Policy and the Hidden Costs of Crowding in Private Investors: An urgent call for the European Left to champion discussions about alternatives futures. transform!Europe.
Stephan Kaufmann (2024): Die Weltordnung soll in der Zeitenwende rentabel werden. Nd
Anghel, Suzana (et al.) (2020) Auf dem Weg zu „strategischer Autonomie“. Die EU im sich Wandelnden geopolitischen Umfeld. Wissenschaftlicher Dienst des Europäischen Parlaments. Studie. PE 652.096.
Wie geht friedensgeleitete Außenpolitik, Jan van Aken?
- Mitwirkende
- Pauline Jäckels, Felix Jaitner, Jan van Aken,
Kriege, Klimakrise, Konflikte im transatlantischen Lager – unsere Welt verändert sich rasant. Doch die deutsche Bundesregierung kennt darauf nur eine Antwort: Aufrüstung. In kürzester Zeit soll die Bundeswehr die größte konventionelle Streitmacht Europas werden. Stimmen, die für Frieden und Entspannungspolitik eintreten, haben es dagegen schwer. Wie stellen sich diese Herausforderungen aus linker Perspektive dar?
In der ersten Folge unseres Podcasts „Weltunordnung“ stellt sich Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Linkspartei und Außenpolitikexperte, unseren Fragen. Ob Ukraine-Krieg, Gaza oder Deutschlands Rolle in der Welt – in diesem Podcast sprechen wir über Themen, die auch in der Linkspartei kontrovers diskutiert werden. Wir wollen wissen, wie eine linke Außenpolitik aussehen könnte, die konkrete Schritte zur Lösung dieser Konflikte bietet und den Weg in eine andere Welt möglich macht.
Feedback, Lob und Kritik erreichen uns unter weltunordnung@rosalux.org
Kontakt
| Rolle | Persondetails |
|---|---|
| Stellv. Bereichsleiterin Politische Kommunikation | Hana Pfennig E-Mail: hana.pfennig@rosalux.org Telefon: +49 30 44310437 |
Teilen:





