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Journal RosaLux

Heft 2-2016: «Kapital kriminell»

Steuertricks, Spekulation, schmutzige Geschäfte: Wo der globale Finanzreichtum bleibt

Die Panama-Papers haben es ein Mal mehr ans Licht der Öffentlichkeit gebracht: Jährlich fließen Milliarden Euro am Fiskus vorbei an Briefkastenfirmen – nicht nur in Lateinamerika. Geld, das der Allgemeinheit verloren geht. Reiche und Superreiche, aber auch viele «Fische» und manche PolitikerIn nutzen dabei legale und illegale Tricks. Viele Staaten tun auch herzlich wenig gegen die Steuerflucht. Stattdessen herrscht Wettbewerb um niedrige Steuersätze, Banken und Finanzmärkte sind nach wie vor ungenügend reguliert. Mit weitreichenden Folgen: Spekulationsblasen, die unter anderem die Immobilienpreise in die Höhe treiben oder zu Landgrabbing führen, wiederholte Krisen, schließlich die Finanzialisierung von allem und jedem, von der Natur bis hin zu Menschen und deren Rechten selbst. Zugleich driften Arm und Reich im Finanzkapitalismus immer weiter auseinander – die einen haben kein Geld, die anderen wissen nicht wohin damit. Wie funktioniert dieses System im globalen Maßstab? Welche Gegenkräfte wirken? Und was sind die Alternativen?

Das Heft lässt sich als PDF herunterladen. Gedruckte Exemplare können im Abonnement sowie per Mail an bestellung@rosalux.de bezogen werden. Ein Archiv aller Ausgaben finden Sie hier.

ROSALUX BLICKPUNKT MIGRATION

Das «Modell Riace» - eine Utopie?
Eine Bildungsreise nach Kalabrien in Dörfer, die Flüchtlinge aufnehmen.

«Ziel von Mördern»
Gespräch mit dem Aktivisten Ahmed Nadir über Religionskritik und die Situation säkularer Blogger in Bangladesch sowie sein Leben als Flüchtling in Deutschland.

Flüchtlinge: Ab in «sichere Drittstaaten»
Nordafrikanische Länder wie Algerien oder Marokko bieten Asylsuchenden gar keinen oder nur unzureichenden Schutz.

Don't Trade Refugees #StoptheDeal!
Das war eine der Forderungen der internationalen Konferenz, die von Amnesty International Türkei in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert wurde.

Eine Wette auf die Zukunft
Um Rechte auf Rechte statt um Abschottung und Verwertungslogik geht es beim Willkommensgipfel «Welcome to Stay» in Leipzig.

HarekAct – Interventionen an den Grenzen des Rechts
Ende April gründeten WissenschaftlerInnen, JuristInnen und No-Border-AktivistInnen in Izmir ein transnationales Netzwerk, um über Handlungsperspektiven in der Flüchtlingskrise zu beraten.

 

ROSALUX BLICKPUNKT EUROPA

Die Linken haben es schwer
In der Ukraine gibt es kaum Aussicht auf ein politisches Gegenprojekt zum neoliberalen Reformwahn.

Niedrigstlöhne oder totaler Ausverkauf
ExpertInnen sind sich einig: Die Annäherung der Ukraine an die EU wird auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen ausgetragen.

Solidarität vor Ort
«Rebel Cities» in Spanien und das Athener Plaza: Vernetzung linker AktivistInnen funktioniert derzeit am besten auf lokaler Ebene.

Drei Schritte zur Postdemokratie
Rat und Kommission der EU wollen das Mitspracherecht des Europäischen Parlaments einschränken – dort wiederum greifen die großen Fraktionen die Minderheitenrechte an.

Visionär und streitbar
Unverdrossen kämpft die Gründerin von „Il Manifesto“, Luciana Castellina, für eine lebendige Linke in Italien und auf dem gesamten Kontinent.

Strategische Schwächen
Die Linken vermochten der „neoliberalen Revolution“ wenig entgegenzusetzen - ein kritischer Blick auf die Geschichte der EU.

ROSALUX : Das Hausjournal der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Die ROSALUX berichtet mehrmals im Jahr über die Arbeit der linken politischen Bildungsinstitution im In- und Ausland– etwa über Konferenzen, Kooperationsprojekte, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und neue Publikationen. Jedes Heft enthält einen mehrseitigen Schwerpunkt. Er drehte sich zuletzt um die Themen prekäre Arbeitsbedingungen, Wirtschaftswachstum, 100 Jahre Erster Weltkrieg und Ernährungssouveränität. Im Blickpunkt und in einem Analyseteil werden zudem tagesaktuelle Fragen erörtert. Beiträge steuern sowohl Stiftungsbeschäftigte als auch Gastautorinnen und -autoren bei.
Die RosaLux erscheint in einer Auflage von 4.000 Exemplaren. Gedruckte Exemplare können per Mail beim Bereich Politische Kommunikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung bestellt werden. Ein kostenfreies Abonnement der elektronischen und/oder der Druckversion ist über einen Eintrag in den Verteiler der Stiftung möglich. Zudem lässt sich jede Ausgabe bequem als PDF über die Verweise weiter unten auf dieser Seite herunterladen.
Im Jahr 2010 erschien eine Sondernummer unter dem Titel «Politik braucht Wissen» zum 20. Geburtstag der Stiftung. In 15 Episoden wurde das Wachsen und Werden der Stiftung seit den Gründungstagen im Jahre 1990 nachgezeichnet, linke WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und AktivistInnen aus aller Welt übermittelten kurze Grußbotschaften.
Kontakt:

Verantwortlicher Redakteur: Henning Heine, Telefon 030-44310-130, heine@rosalux.de
Bildredaktion: Erwin Heil, Telefon 030-44310-405, heil@rosalux.de
Abonnement und Vertrieb: Aleksandra Kulesza, Telefon 030-44310-123, bestellung@rosalux.de
Hinweise an die Redaktion: journal@rosalux.de
Redaktion:

Harry Adler, Martin Beck, Andreas Bohne, Lutz Brangsch, Erwin Heil (Bilder), Henning Heine (V.i.S.d.P.), Markus Heinz, Christoph Lammers, Juliane Schumacher (Schlussredaktion), Sandra Thieme, Verona Wunderlich, Gerhard Zschau


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