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        <title>Dokumentation</title>
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        <description>Hier finden Sie unsere Dokumentationen.</description>
        <language>de</language>
        
            <copyright>Copyright</copyright>
        
        <pubDate>
            Mon, 08 Jun 2026 15:45:58 +0200
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            Mon, 08 Jun 2026 15:45:58 +0200
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            <title>Dokumentation</title>
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            <description>Hier finden Sie unsere Dokumentationen.</description>
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                        <pubDate>
                            Thu, 04 Jun 2026 11:31:02 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Sicher Wohnen in Berlin</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54880
                            
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                        <description>Aufzeichnungen der wohnungs- und mietenpolitischen Konferenz, 29. und 30.5.2026</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Sicher Wohnen – Wer will es nicht? Aber: Berlin steckt weiter tief in einer Wohnungs- und Mietenkrise. Die Mieten werden erhöht und erhöht, Verdrängung, Mietwucher, zu wenig leistbarer Neubau; insgesamt ein Markt, der Profite über das Menschenrecht auf Wohnraum stellt. Zeit für eine kritische Bilanz – und dafür, wie das Mögliche (und das Unmögliche) machbar wird!</p>
<p>Auf der wohnungs- und mietenpolitischen Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus Berlin haben wir am 29. und 30.5.2026 die Wohnungs- und Mietensituation in Berlin diskutiert. Einerseits zogen wir gemeinsam Bilanz, wie linke und progressive Wohnungs- und Mietenpolitik wirksam werden kann: Was ist gelungen? Welche Instrumente wurden erkämpft und eingeführt – vom „Berliner“ Mietendeckel über mehr Partizipation und Dialog mit Betroffenen und Initiativen bis zum Mietenstopp für Kommunale Wohnungsunternehmen usw.? Anderseits wagten wir den Ausblick: Wie können wir bezahlbaren und leistbaren Wohnraum gegen die Marktlogiken sichern? Wie werden sozial-gerechte, progressive linke Lösungen wie die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände, ein kommunales Wohnungsbauprogramm konkret? Wir stellen das Konzept eines Mietendeckels für kommunale Wohnungsunternehmen vor sowie Werkzeuge und Maßnahmen wie zum Beispiel&nbsp;Wohnungstausch, Mietwucher-Apps, Initiativen gegen Zwangsräumungen und Abriss oder Genossenschaftsmodelle für die Wohnungs- und Mietenkrise – gemeinsam mit der Stadtgesellschaft.</p>
<p>Auch der Entwurf des „Sicher-Wohnen-Gesetzes“ der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus wurde diskutiert. Das Gesetz fordert gesetzliche Sozialquoten und verpflichtet gewerbliche Vermieter mit mindestens 50 Wohnungen, einen steigenden Anteil freiwerdender Wohnungen zu gedeckelten Mieten an einkommensschwächere Haushalte zu vergeben. Vermieter mit mehr als 1.000 Wohnungen müssen zusätzlich 10 Prozent der Sozialquote für wohnungslose Menschen reservieren. Gefordert wird auch eine Mietpreisdeckelung. Dieses Amt soll die Einhaltung der Regeln überwachen und durchsetzen. Insgesamt sind berlinweit rund 840.000 Wohnungen von den neuen Regelungen betroffen. Hinzu kommen mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt, ein faktischer Abrissstopp und ein neues Landesamt zur Durchsetzung der Regeln. Und ein faktischer Abrissstopp soll die Vernichtung bestehenden bezahlbaren Wohnraums verhindern.</p>
<p>Für eine Stadt, in der Wohnen keine Ware ist. Denn der Markt regelt es nicht!</p>
<p>Mit dabei waren neben vielen anderen:&nbsp;<br /><strong>Elif Eralp, Caren Lay, Helena Steinhaus, Niklas Schenker, Katrin Lompscher, Alina Holze, Andrej Holm, Andreas Barz, Carola Handwerg, Carmen Giovanazzi, Christoph Trautvetter, Cihan Sinanoğlu, Eike Roswag-Klinge,&nbsp;Ian Brossat, Kerstin Wolter, Linus Westheuser, Max Schirmer, Nicole Mayer-Ahuja, Nina Scholz, Regine Sommer-Wetter, Wibke Werner</strong></p>
<p>Eine Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin.</p>
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                        <pubDate>
                            Fri, 22 May 2026 13:23:37 +0200
                        </pubDate>
                        <title>„Zentraleuropäischer Zionismus und jüdisch-arabische Verständigung vor der Staatsgründung Israels“</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54828
                            
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                        <description>Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Anja Siegemund</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Angesichts der polarisierenden Debatten über Zionismus, Palästina und Israel, insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 weltweit und nicht zuletzt auch im deutschen Sprachraum geführt, kommt einem Buch über frühe jüdisch-arabische Verständigungsversuche nicht nur historische Bedeutung zu, sondern regt auch an, sich umfassender mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Historikerin Anja Siegemund widmet ihr umfangreiches Werk vor allem dem zentraleuropäischen Zionismus und dessen namhaftesten Protagonisten, u. a. Robert Weltsch, Martin Buber, Georg Landauer, Hugo Bergmann, Gerschom Scholem und Gerda Luft. Sie analysiert die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, vor denen diese im Zeitraum zwischen Fin de Siècle und Gründung des Staates Israel 1948 standen. Ihre Visionen und ihr politisches Engagement, aber auch Kontroversen, Ambivalenzen und Unsicherheiten angesichts der Konflikteskalation in Palästina und der Katastrophe des europäischen Judentums werden umfassend dargestellt.</p><aside class="infobox-float infobox-float--right"><p><strong>Anja Siegemund</strong>:&nbsp;<br /><a href="https://www.wallstein-verlag.de/9783835358683-zentraleuropaeischer-zionismus-und-juedisch-arabische-verstaendigung-vor-der-staatsgruendung-israels.html" target="_blank" rel="noreferrer">„Zentraleuropäischer Zionismus und jüdisch-arabische Verständigung vor der Staatsgründung Israels“</a>&nbsp;<br />Reihe: Israel-Studien. Kultur - Geschichte - Politik; Bd. 8<br />Wallstein Verlag, Göttingen 2025</p></aside><p>Was bedeutete für die aus Zentraleuropa nach Palästina eingewanderten jüdischen Intellektuellen „jüdisch-arabische Verständigung“, welche Möglichkeiten sahen sie dafür und wie stellten sie sich künftige jüdisch-arabische Beziehungen vor? Welche Rolle spielten Organisationen wie Brit Schalom (Friedensbund) oder Ichud (Einheit)? Aufgezeigt werden Debatten, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben – über die politische Verfasstheit des Landes, Bevölkerungsmehrheiten, die Verteilung von Boden und Arbeit sowie die Frage, wem das Land „gehört“. Thematisiert werden auch die damaligen Selbstverständnisse der Menschen, ihre Suche nach Zugehörigkeit, ihr Ringen um eine Verbindung von Separatismus und Universalismus sowie ihre Zukunftsvisionen.</p>
<p>Das Buch folgt der Einsicht, dass es nicht DEN Zionismus gab und gibt, sondern viele unterschiedliche Zionismen entstanden. In der Diskussion mit der Autorin werden historische wie aktuelle Ansätze für jüdisch-arabische bzw. israelisch-palästinensische Verständigung hinterfragt und Hintergründe für deren Scheitern bzw. Erfordernisse für die Bewältigung aktueller wie künftiger Herausforderungen analysiert.</p>
<p>Es diskutieren:</p><ul><li data-list-item-id="e8cbd1a15687df016dfbf4536e19aeaac"><strong>Dr. Anja Siegemund</strong> ist Historikerin; sie leitete von 2009 bis 2015 das Leo Baeck Institut Jerusalem und ist seit September 2015 Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin Centrum Judaicum.</li><li data-list-item-id="e1c395442d90e4d7521e0fc3c9e999d6e">Moderation: <strong>Dr. Angelika Timm</strong>, Nahostwissenschaftlerin und von 2008 bis 2015 Leiterin des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung</li></ul><aside class="infobox"><p>Die Veranstaltung findet in Präsenz und digital statt.&nbsp;<br />Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung (s.o.)&nbsp;übermittelt.</p></aside>
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                        <pubDate>
                            Thu, 21 May 2026 16:53:11 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Das Wuppertal-Komitee: Auf den Spuren grenzüberschreitender Solidarität</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54824
                            
                        </link>
                        <description>Vor 90 Jahren organisierten niederländische Antifaschisten Solidarität mit verfolgten deutschen Gewerkschaftern. Von Sebastian Weiermann </description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Eva van Santen steht an einem Samstagmittag Mitte April vor dem Haus in der Herengracht 28 in Amsterdam, in dem sie aufgewachsen ist. Mit Leidenschaft erzählt sie vom Leben ihrer Eltern unter der deutschen Besatzung 1940 bis 1945. Ihre Mutter Johanna war Ärztin und Kommunistin. Als der „Sicherheitsdienst“ (SD) 1941 die Wohnung einer hochschwangeren Genossin in Den Haag stürmte, wurde Johanna, die zu diesem Zeitpunkt dort in einem Krankenhaus arbeitete, gerufen. Sie konnte die Frau allein untersuchen, den Schlüssel einer illegalen Druckerei an sich nehmen und durchsetzen, dass ihre Patientin die Apotheke aufsuchen durfte – genug Zeit, um ihren Mann vor der Razzia zu warnen. Eva van Santens Elternhaus in der Herengracht wurde zu einem Zufluchtsort für Menschen aus dem Widerstand, im Dachgeschoss wurde die illegale Zeitung <i>De Vrije Katheder</i> gedruckt.</p>
<p>Dass Eva van Santen an diesem April Samstag nicht allein vor dem Haus steht, sondern mit gut vierzig Menschen, hat jedoch weniger mit dem Widerstand ihrer Mutter während der Besatzung zu tun. Es liegt daran, dass Johanna van Santen schon Jahre früher politisch aktiv war: 1936 reiste sie als Teil einer Delegation des Wuppertal-Komitees in die Bergische Stadt, um einen der Prozesse gegen Wuppertaler Gewerkschafter zu beobachten. Auf den Spuren dieses Komitees ist Mitte April 2026 mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ein ganzer Reisebus voll Antifaschistinnen und Antifaschisten nach Amsterdam gefahren, um die Geschichten von Eva van Santen und den Mitgliedern des Wuppertal-Komitees kennenzulernen.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 28 Apr 2026 12:06:03 +0200
                        </pubDate>
                        <title>de:lux 2026</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54715
                            
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                        <description>Bilder und Videos vom Frühlingsfest der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Rosa Luxemburg liebte den Frühling. Zu ihrem Geburtstag luden wir, wie die Jahre zuvor, zu einem Tag politischer Debatte und Austausch ein – mit Kulturprogramm, Musik, Essen, Getränken und Angeboten für Kinder.</p>
<p>Es war ein turbulentes Jahr: der Wahlerfolg&nbsp;der Partei&nbsp;Die Linke bei den Bundestagswahlen sicherte auch den Fortbestand der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Angesichts des Rechtsrucks und antifeministischen Backlashs möchten wir über linke Antworten und Gegenstrategien ins Gespräch kommen.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 02 Dec 2025 11:51:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Labour Environmentalism</title>
                        <link>
                            
                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54074
                            
                        </link>
                        <description>Internationale Konferenz zu Perspektiven und Strategien gegen die fossile Gegenoffensive, Militarisierung und Faschisierung</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Um der sich zuspitzenden sozial-ökologischen Krise noch begegnen zu können, ist eine grundlegend andere Organisation von Arbeit, Produktion und sozialer Reproduktion unerlässlich. Ohne neue internationale Allianzen zwischen Arbeiter*innen-, Umwelt- und feministischen Bewegungen, NGOs und transformativen Gruppen in verschiedenen Organisationen ist dies nicht zu erreichen. Diese Allianzen zu bilden, ist jedoch eine enorme Herausforderung, denn weltweit sehen sich emanzipatorische Akteure mit rückschrittlichen Entwicklungen konfrontiert: Fossile Kapitalfraktionen verspüren ebenso Aufwind wie autoritäre oder gar faschistische Kräfte; auf fossilen Lebensweisen basierende Subjektivitäten und traditionelle (männliche) Identitäten werden gestärkt; geopolitische Spannungen verschärfen sich und entladen sich in Kriegen; die Produktion von Waffen, die auch ohne deren Einsatz in Kriegen sehr ressourcen- und emissionsintensiv ist, wird massiv ausgeweitet; und Interessengegensätze zwischen Arbeiter*innen und Ökologie nehmen zu – nicht nur aufgrund fossiler Abhängigkeiten, sondern auch weil dominante Politiken der ökologische Modernisierung oft zulasten von Beschäftigten gehen.</p>
<p>Gleichzeitig lassen sich vielversprechende und fortschrittliche Ansätze beobachten, die gesellschaftlich bislang allerdings randständig sind: Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften suchen gemeinsam nach inklusiven und radikalen Alternativen in Bereichen wie Wohnen, Energie, Mobilität und Industrieproduktion. Dabei stellen sie auch vorherrschende Konzepte von Arbeit und Arbeitsteilung, von Hand- und Kopfarbeit sowie von Produktion und Reproduktion in Frage. Sie orientieren sich an Prinzipien der Fürsorge und der sozialen Reproduktion, der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit, der radikalen Demokratie und der Umwelt- und Klimagerechtigkeit. Fortschrittliche Ansätze zeigen sich auch in gewerkschaftlichen Diskussionen und im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung (just transition, Demokratiezeit, u.a.). In akademischen Debatten wird all dies auch unter dem Begriff des labour environmentalism diskutiert.</p>
<p>Diese widersprüchlichen Entwicklungen stellen eine analytische ebenso wie eine politische Herausforderung für kritische Wissenschaft sowie emanzipatorische gesellschaftliche und politische Akteure dar. Es geht darum, die rückschrittlichen Tendenzen besser zu verstehen, um den progressiven zum Durchbruch zu verhelfen: Wie wird die ökologische Krise in verschiedenen Teilen der Arbeiter*innenklasse wahrgenommen? Wie wird sie mit Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und mit Eigentumsfragen verknüpft? Warum wenden sich Teile der Arbeiter*innenbewegung in Zeiten schwerer sozial-ökologischer Verwerfungen nach rechts? Wie unterscheiden sich die Krisenerfahrungen von Arbeiter*innen entlang der Linien globaler Süden/globaler Norden, Industrie/Landwirtschaft, Produktion/gesellschaftliche Reproduktion? Wo und unter welchen Voraussetzungen werden Krisenerfahrungen regressiv oder progressiv politisiert? Welche Rolle spielen dabei Allianzen, die bestehende Trennlinien überwinden?</p>
<p>Wissenschaftler*innen, Aktivisten*innen aus sozialen Bewegungen und Gewerkschaften sowie Beschäftigte und Betriebsrät*innen aus verschiedenen Ländern kamen zusammen. Ziel war, in Plena und Workshops die Krise und die Perspektiven des labour environmentalism zu analysieren und Ideen für die gemeinsame zukünftige Arbeit und Vernetzung zu entwickeln. Alle Panels wurden im Livestream übertragen und aufgezeichnet.</p>
<p>Eine Veranstaltung von Arbeiterkammer Wien, Global Labour University, Institute for International Political Economy der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, next economy lab, Norbert Elias Center for Transformation Design &amp; Research der Europa-Universität Flensburg, Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“ an der Universität Jena und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.</p>
<h3>Aufzeichnungen</h3><div class="component"><div class="textmedia textmedia--news"><h4><span>Montag, 1. Dezember</span></h4>
<p>Vortrag:&nbsp;<strong>Petro-masculinity and the political ecology of labor</strong><br /><i>Englisch mit deutscher Übersetzung</i><br />Cara Daggett, Virginia Tech / Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit Potsdam</p></div></div>
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                        <pubDate>
                            Mon, 01 Dec 2025 16:21:05 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Die untoten Diktaturen</title>
                        <link>
                            
                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54117
                            
                        </link>
                        <description>50 Jahre nach Francisco Francos Tod: ein Dialog mit Historiker*innen aus Spanien, Portugal und Griechenland über das lebendige Erbe der Diktaturen in Südeuropa</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>Es ist eine Vergangenheit, die nicht vergehen will. Auch 50 Jahre nach seinem Tod am 20. November 1975 wirft die Diktatur Francisco Francos ihre langen Schatten auf die spanische Gesellschaft. Zwar markierte das Sterben des Generals auch das Ende der Diktatur, die er mit dem Militärputsch im Juli 1936 und dem Sieg gegen die Republikaner im nachfolgenden Bürgerkrieg im April 1939 errichtet hatte. Gleichzeitig blieb der „Übergang zur Demokratie“, die <i>transición</i>, immer unvollständig.&nbsp;</p>
<p>Im Tausch gegen die Zulassung oppositioneller Parteien und Parlamentswahlen, wurden die franquistischen Herrschaftseliten von jeder Strafverfolgung verschont. Der „weiße Terror“ der Faschisten, der im Bürgerkrieg nach Schätzungen bis zu 200.000 direkte Opfer gekostet hatte, wurde niemals vor Gericht verhandelt. Genauso wenig wie Repressionen und Menschenrechtsverletzungen, die bis in die siebziger Jahre anhielten und weitere Tausende Opfer gefordert hatten. Über die Verbrechen wurde ein Mantel des Schweigens gelegt, der das politische Leben im spanischen Staat auf Dauer vergiftete.</p>
<p>Die mangelnde politische und rechtliche Auseinandersetzung mit der faschistischen Diktatur fordert heute ihren Tribut. Die verschiedenen progressiven Koalitionsregierungen unter dem sozialistischen Premierminister Pedro Sánchez haben seit 2018 unter dem Druck der Bewegungen für die Erinnerung an die Diktaturopfer einige begrenzte Fortschritte bei der politischen Aufarbeitung gemacht. So wurden die Gebeine Francos aus dem bis heute im Franquismus errichteten öffentlich zugänglichen falangistischen Pilgerort <i>Valle de los Caídos&nbsp;</i>(Tal der Gefallenen) in eine private Grabstätte überführt. Zum 50. Todestag etablierte die Regierung eine Kommission, die im ausgehenden Jubiläumsjahr öffentliche Veranstaltungen durchführte.</p>
<p>Gleichzeitig bleiben die Diktaturverbrechen bis heute straflos. Meinungsumfragen zeigen überdies, dass aktuell etwa 20 Prozent der spanischen Bevölkerung Sympathie für die Diktatur bekunden. Insbesondere bei jungen Männern wächst die Popularität des Generals. Um die 20 Prozent der Spanier*innen würden nach Meinungsumfragen auch die rechtsextremistische Partei Vox wählen, die sich in den vergangenen Jahren rechts der post-franquistischen rechtskonservativen <i>Partido Popular</i> (Volkspartei) etabliert hat. Bei kommenden Wahlen könnten diese beiden Parteien die neue Regierung bilden. In Spanien gibt es keine Brandmauern.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Thema der </strong><i><strong>transición</strong></i><strong> stand auch im Mittelpunkt der Diskussionen einer </strong><a href="https://rosalux.es/2025/10/atado-y-bien-atado-el-fin-de-las-dictaduras-en-el-sur-de-europa-un-dialogo-comparado-sobre-grecia-espana-y-portugal/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Veranstaltungswoche</strong></a><strong>, welche die Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Madrid und Athen organisierten.</strong> Dabei ging es um einen Dialog von Geschichtswissenschaftler*innen und Akteuren aus geschichtspolitischen Initiativen aus Spanien, Portugal und Griechenland. Das spanische Beispiel wurde im Kontext der Militärdiktaturen in Portugal und Griechenland diskutiert, die bereits ein Jahr früher 1974 zu Ende gekommen waren. Der komparative Blick wurde dabei nicht nur auf die Phasen des „Übergangs zur Demokratie“ Mitte der siebziger Jahre gelenkt, sondern auch auf die Herausforderungen der Erinnerungsarbeit und geschichtspolitischer Debatten heute. Dabei wurde deutlich, dass die Stärkung des Rechtsextremismus in allen drei Ländern in enger Beziehung zum Umgang mit den Diktaturen steht.</p>
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                        <pubDate>
                            Mon, 24 Nov 2025 11:52:00 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Aufrecht — Überleben im Zeitalter der Extreme</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54075
                            
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                        <description>Gespräch und Lesung mit Lea Ypi und Jagoda Marinić</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>„Als meine Großmutter mir zum ersten Mal von Gustavs Angebot erzählte, fragte ich sie, wie es sich angefühlt habe zu begreifen, dass sie für immer ihre Freiheit verloren hatte. ‹Ich war nie unfrei›, widersprach sie. ‹Was die meisten Leute für Freiheit halten, ist in Wahrheit eine Art Knechtschaft der Gefühle, Unterwerfung unter starke Emotionen: Angst; Gier, Neid. Ich glaube, frei sind wir nur, wenn wir versuchen, das Richtige zu tun.›“</p>
<p>Als Lea Ypi im Internet ein ihr unbekanntes Foto entdeckt, das ihre Großeltern 1941 beim Après-Ski in den italienischen Alpen zeigt, fragt sie sich, was sie wirklich über ihre Familie weiß. Warum hat ihre geliebte Großmutter Leman, genannt Nini, Französisch gesprochen, wenn sie doch in Saloniki aufgewachsen war, als Enkelin eines Würdenträgers? Was hatte sie bewogen, als junge Frau Griechenland zu verlassen und auf eigene Faust nach Tirana zu gehen? Wie war sie mit Asllan zusammengekommen, ihrem Mann, der bald für viele Jahre in einer „Universität“ verschwand? Und warum lächelte sie im Schnee von Cortina und zu einer Zeit, in der es nichts zu lachen gab, weil in Europa ein grausamer Krieg tobte?</p>
<p>Lea reist an die Orte von Lemans Leben, um es Stück für Stück anhand von Archivalien, Akten und Anekdoten zu rekonstruieren. Gebannt folgt man ihr in die untergegangene Welt der osmanischen Aristokratie, an die Wiege der neuen Nationalstaaten auf dem Balkan und natürlich nach Albanien, erst unter faschistischer Besatzung, dann unter kommunistischer Herrschaft.</p>
<p>Fesselnd, empathisch und in ihrem unnachahmlichen Ton erzählt Lea Ypi in Aufrecht von den Wendepunkten eines Lebens in extremen Zeiten von schicksalhaften Begegnungen, von Liebe und Verrat sowie von Entscheidungen gegen den Strom der Geschichte. Ihr neues Buch ist atemberaubende Familiensaga und tiefgründige Reflexion über die Zerbrechlichkeit der Wahrheit. Mit der Kraft der Imagination setzt es Menschen ein Denkmal, die ihre Würde zu bewahren vermochten, als sie mit Stiefeln getreten wurde.</p>
<p>Es sind die großen Fragen eines Lebens, die Lea Ypi in ihrem neuen Roman über die Geschichte ihrer Großmutter verhandelt. Und wie auch schon in ihrem ersten Roman &quot;Frei&quot; spielt der Begriff der Freiheit erneut eine große Rolle. Im Gespräch mit Jagoda Marinić soll entlang der Erzählung eine Annäherung an diese großen Fragen des 20. aber auch des 21. Jahrhunderts möglich werden.</p>
<p><strong>Britta Steffenhagen</strong> liest Passagen aus dem Buch.</p>
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                        <pubDate>
                            Mon, 17 Nov 2025 12:03:11 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Anna Seghers 125 – Jüdin, Kommunistin, weltweit gefeierte Schriftstellerin</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54060
                            
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                        <description>Notizen auf einer Rundreise mit Claudia Cabrera im Oktober 2025</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Am 19. November wäre Anna Seghers 125 Jahre alt geworden. Ein gar nicht so runder Jahrestag und dennoch einer, bei dem ein erfreulich gesteigertes Interesse am Leben von Anna Seghers und eine neue Aneignung ihres literarischen Werkes registriert werden konnte.&nbsp;</p>
<p>Als Netty Reiling in Mainz geboren, hatte sich Anna Seghers zunächst für ein Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Sinologie in Köln und Heidelberg entschieden. Mit einer Arbeit über „Jude und Judentum im Werk Rembrandts“ wurde sie promoviert. Schon früh begann sie, sich auch schriftstellerisch zu betätigen. Mit dem „Aufstand der Fischer von St. Barbara“ erregte sie bereits 1928 große Aufmerksamkeit. 1925 hatte sie den marxistischen Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler László Radványi (Johann-Lorenz Schmidt) geheiratet. Ihre beiden Kinder, Peter und Ruth, kamen 1926 bzw. 1928 zur Welt. Seghers zog nach Berlin, schloss sich der KPD an und wurde Gründungsmitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller. Ihre wichtigsten, die ihren Weltruhm begründenden Werke – „Transit“, „Das Siebte Kreuz“, „Der Ausflug der toten Mädchen“ – entstanden auf der Flucht vor den Nazis und im Exil, das sie in Frankreich (1933-1941) und Mexiko (1941-1947) verbrachte. Das Schreiben rettete Anna Seghers das Leben. Nach ihrer Rückkehr entschloss sie sich für ein Leben in der DDR. Von 1952 bis 1978 fungierte sie dort als Präsidentin des Schriftstellerverbandes – eine Rolle, mit der sie ihr Glück nicht fand. Viele neue Erzählungen, Begegnungen und zahlreiche Preise lagen auf ihrem weiteren Weg. Schließlich erhielt sie 1981 gar die Ehrenbürgerschaft der Stadt Mainz verliehen. 1983 verstarb Anna Seghers in Berlin.&nbsp;</p>
<p>Ihre Bücher aber bleiben. Und um darüber zu sprechen, hatte die Rosa-Luxemburg-Stiftung Claudia Cabrera im Oktober 2025 nach Deutschland eingeladen. Sie übersetzte die Exilwerke von Anna Seghers ins mexikanische Spanisch und damit erstmals in die Sprache des Landes, wo sie geschrieben wurden oder ihre Erstveröffentlichung erlebten. Unter anderem für dieses Engagement zeichnete das Goethe-Institut Cabrera 2024 mit der renommierten <a href="https://www.goethe.de/ins/mx/de/kul/lit/gm24/pm240424.html" target="_blank" rel="noreferrer">Goethe-Medaille</a> aus. Mit ihren Übersetzungen baut sie an Brücken eines Kulturaustausches, dessen Bedeutung nicht hoch genug geschätzt werden kann – nicht zuletzt, da die in Seghers‘ Werk verhandelten Themen Heimat, Flucht, Antifaschismus und Exil heute wieder und aktueller denn je sind.&nbsp;</p><blockquote><p>Na, vielleicht sollte ich doch bald mal wieder die Bücher von Anna Seghers zur Hand nehmen.</p></blockquote><p>Auf Claudia Cabreras Reise lagen vier Stationen in <a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/QLTMC" target="_blank">Frankfurt/Main</a>, <a href="https://rlp.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/HMDOE" target="_blank">Mainz</a> und zwei<a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/RYE3W" target="_blank"> weitere</a> in <a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7RENF" target="_blank">Berlin</a>. Als ihre Gesprächspartner*innen begrüßten wir Doerte Bischoff (Uni Hamburg), Albrecht Buschmann (Uni Rostock), Claus-Jürgen Göpfert (ehemals Frankfurter Rundschau), Monika Melchert (Anna-Seghers-Gesellschaft) und Helga Neumann (Akademie der Künste). Im Mittelpunkt aller Podiumsgespräche standen zunächst Bedingungen und Umstände von Anna Seghers‘ Exil in Mexiko. Darüber hinaus wurden literarische Bezüge hergestellt, Editions- und Rezeptionsgeschichten diskutiert, Probleme des Übersetzens betrachtet wie auch das politische Wirken von Anna Seghers kritisch gewürdigt. So verschieden die vier Abende im Einzelnen verliefen, so ähnlich waren am Ende gleichsam Reaktionen aus dem Publikum zu vernehmen: „Na, vielleicht sollte ich doch ganz bald (mal wieder) die Bücher von Anna Seghers zur Hand nehmen!“ Hervorzuheben waren ebenso die in ihrer Anlage zwar unterschiedlichen und doch gleichermaßen eindrücklichen Rezitationen aus Anna Seghers‘ Texten durch Bettina Kaminski (Frankfurt/Main) und Boris Motzki (Mainz) gewesen.</p><aside class="infobox-float infobox-float--right"><p>Anlässlich des 125. Geburtstages von Anna Seghers werden Studierende der Schauspielschule Ernst Busch am 17. Dezember in der Bibliothek der Rosa-Luxemburg-Stiftung Anna Seghers‘ Textfragment „<a href="https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/QDIHH" target="_blank">Reise ins Elfte Reich</a>“ als szenische Lesung aufführen – poetisch, verstörend und ebenso: hoch aktuell.</p></aside><p>Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Kooperationspartnern: der Anna-Seghers-Gesellschaft, der Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten, dem Club Voltaire Frankfurt, dem DGB-Frankfurt, dem Frankfurter Haus am Dom, dem Iberoamerikanisches Institut/Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, dem Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz, dem Literaturarchiv der Akademie der Künste, dem Literaturforum im Brecht-Haus Berlin, der Mainzer Bibliotheksgesellschaft, den Naturfreunden Frankfurt und Hessen, den VVN-Frankfurt/Main sowie nicht zuletzt auch bei unseren Landesstiftungen. Ohne das ehrenamtliche Engagement von, zum Beispiel, Hans-Jürgen Hinzer (Club Voltaire) oder Mathias Meyers (Mainz), hätten wir nicht so hohe Resonanz erzielt.</p>
<p>So möchten wir uns auch ganz besonders beim durchweg interessierten Publikum bedanken, das zudem einige der Veranstaltungsräume an ihre Kapazitätsgrenzen erinnerte. Ins Frankfurter Haus am Dom strömten mit Anna Seghers weit über 200 Menschen, der große Saal war schon vor Beginn der Veranstaltung überfüllt. Und erinnern werden wir uns lange über Claudia Cabreras Veranstaltungsreise hinaus an die Grußworte des mexikanischen Botschafters Francisco Quiroga, wonach beide Gesellschaften – die deutsche und die mexikanische – durch die europäischen Flüchtlinge der 1930er- und 1940er-Jahre bis heute eng miteinander verbunden seien. An Anna Seghers zu erinnern, bedeute jedoch zugleich – so Quiroga –, auch die heutigen Flüchtlinge nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Würde des Menschen müsse verteidigt werden!</p>
<p>Claudia Cabrera schließlich, der unser größter Dank gilt, wünschen wir gutes Gelingen für ihr ambitioniertes Vorhaben, Anna Seghers und mit ihr die Werke zahlreicher weiterer Schriftsteller*innen, die ihr Exil in Mexiko verbrachten, in den mexikanischen Literaturkanon hineinzuschreiben.&nbsp;</p>
<p><i>Uwe Sonnenberg, Rosa-Luxemburg-Stiftung</i></p>
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                        <pubDate>
                            Thu, 06 Nov 2025 10:39:15 +0100
                        </pubDate>
                        <title>Radikaler Reformismus in Zeiten des Krisenkapitalismus</title>
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                        <description>Symposium zum 60. Geburtstag von Markus Wissen</description>
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                                <p>Die politischen Dynamiken und Krisen unserer Zeit drohen die Linke handlungsunfähig zu machen oder gar in einigen Ländern mit repressiven Mitteln in ihrer Existenz zu bedrohen. „Blockierte Transformation“, „Kapitalismus am Limit“ oder „Faschisierung“ versuchen diesen Sachverhalt auf den Begriff zu bringen. Gleichzeitig bleibt es Aufgabe kritischen Denkens und emanzipatorischen Handelns, die Verhältnisse zu verstehen sowie alternative Optionen zu entwickeln, zu stärken und wieder zu reflektieren. Markus Wissen ist dabei eine wichtige Stimme. „Kritik im Handgemenge“, so könnte in Anlehnung an Marx sein langjähriges wissenschaftliches und politisches Tun umrissen werden. Dabei bezog und bezieht Markus Wissen sich immer wieder auf das Konzept des „radikalen Reformismus“ (Joachim Hirsch). Inwieweit hilft uns das, die oft widersprüchliche Herausbildung von sozial-ökologischen und sozialistischen Alternativen genauer zu fassen und strategisch voranzubringen? Darauf und auf andere Fragen wird Markus Wissen in seinem Vortrag eingehen.</p>
<p><strong>Markus Wissen</strong> ist Professor für Gesellschaftswissenschaften an der HWR Berlin, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat und Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie Redakteur der Zeitschrift PROKLA.</p>
<p>Es kommentieren <strong>Christa Wichterich</strong> (Publizistin und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der RLS), <strong>Nina Schlosser</strong> (klimapolitisch aktiv und eh. Promotionsstipendiatin der RLS), <strong>Alex Demirovic</strong> (Sozialwissenschaftler und Philosoph, Universität Frankfurt/M. und Mitglied im Vorstand der RLS), <strong>Georg Wissmeier</strong> (Gewerkschafter und Bewegungsaktivist). Moderiert wird die Diskussion von <strong>Barbara Fried</strong> (Referentin für feministische Klassenpolitik).</p>
<p>Begrüßung durch <strong>Mario Candeias </strong>(Referent für sozialistische Transformationsforschung, linke Strategien und Parteien, RLS) und<strong> Ulrich Brand</strong> (Universität Wien, langjähriger Ko-Autor mit Markus Wissen).</p>
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                            Tue, 14 Oct 2025 17:00:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Die Sorgende Stadt organisieren</title>
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                                https://www.rosalux.de/dokumentation/id/54697
                            
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                        <description>Internationale Beispiele für feministische Kämpfe gegen eine Prekarisierung des Alltags</description>
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