Dokumentation https://www.rosalux.de/ Hier finden Sie unsere Dokumentationen. de Copyright Fri, 03 Dec 2021 01:03:16 +0100 Fri, 03 Dec 2021 01:03:16 +0100 TYPO3 Dokumentation https://www.rosalux.de/fileadmin/sys/resources/images/dist/logos/logo_rss.jpg https://www.rosalux.de/ 144 109 Hier finden Sie unsere Dokumentationen. news-45423 Fri, 19 Nov 2021 13:59:00 +0100 Wie führen wir antirassistische Kämpfe im digitalen Raum? https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45423 Bildet Links! Migrantisch. Solidarisch. Digital Wir, als migrantische und Selbstorganisierte of Color setzen Hashtags von #BLM zu #HanauWarKeinEinzelfall, rufen zu Demos weltweit auf und sind von MemePage bis Blog am Start. Wie können wir uns digital gegenseitig supporten?

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news-45425 Fri, 12 Nov 2021 16:09:00 +0100 Politische Ökonomie heute https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45425 Verleihung des Jörg-Huffschmid-Preises 2021 Die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, Attac Deutschland, die EuroMemo-Gruppe und die Rosa-Luxemburg-Stiftung haben im Gedenken an das wissenschaftliche Werk und gesellschaftspolitische Engagement des 2009 verstorbenen Bremer Ökonomen Jörg Huffschmid zum sechsten Mal den Jörg-Huffschmid-Preis vergeben. Marie Grasmeier, Madelaine Moore und Simon Schaupp erhielten den mit jeweils 1.500 Euro dotierten diesjährigen Preis für ihre hervorragenden Dissertationen in den Sozialwissenschaften.

Die drei ausgezeichneten Dissertationen beeindruckten die Jury dadurch, dass sie nicht nur Transformationen des zeitgenössischen Kapitalismus analysieren, sondern zugleich auch untersuchen, wie diese subjektiv verarbeitet werden und welche Kämpfe sich innerhalb der gegenwärtigen Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse entwickeln.

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news-45451 Fri, 05 Nov 2021 16:45:00 +0100 Arbeit. Klasse. Politik. https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45451 Klassendynamiken im Zeichen von Transformation, Pandemie und einer gespaltenen Arbeitswelt news-45276 Fri, 29 Oct 2021 14:27:00 +0200 14. Marx-Herbstschule https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45276 Die Natur des Kapitals II – Ökologie bei Marx Mit einem internationalen Programm und Arbeitsgruppen setzt die Marxherbstschule 2021 die Diskussion rund um Ökologie bei Marx fort. Nachdem wir 2020 die Seite des Humanen, des Körpers und der inneren «Natur» des Menschen in Marx’ Gesellschaftskritik betrachtet haben, wird es dieses Jahr um die Seite der «äußeren» Natur gehen, also um Ressourcenverbrauch, um Natur im Arbeits- und Produktionsprozess sowie um den Zusammenhang von Naturzerstörung und kapitalistischer Produktivkraftentwicklung. Im Mittelpunkt wird der kapitalistische Stoffwechsel mit der äußeren Natur stehen.

Die meisten Teile des Programms haben in geschlossenen Workshops stattgefunden. Die Veranstaltungssprachen ware Deutsch, Englisch und Spanisch.

Zum Nachschauen gibt es folgene zwei Sessions:

Online-Einführung in Thema und Textauswahl mit Thomas Gehrig, Tatjana Gossen und Rolf Hecker.

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news-45275 Fri, 29 Oct 2021 14:11:00 +0200 Selbstverwaltet und solidarisch wohnen https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45275 Genossenschaften und ihre Bedeutung für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik In vielen deutschen Städten wütet der Mietenwahnsinn. Steigende Preise, oft angetrieben durch die Profitinteressen internationaler Großkonzerne, drohen immer mehr Menschen aus ihrem Zuhause zu verdrängen. In der Folge sprach sich vor wenigen Wochen eine deutliche Mehrheit der Berliner*innen für eine Vergesellschaftung der Bestände der größten Wohnungsbesitzer aus, um sie in gemeinwirtschaftliche Formen zu überführen.

Genossenschaften zeigen wie eine gemeinwirtschaftliche Organisation von Wohnraum aussehen kann: Die Wohnungen gehören den Mitgliedern, Mietsteigerungen sind eher moderat, Überschüsse aus der Vermietung werden überwiegend in die Bestände investiert. Mitglieder haben ein lebenslanges Wohnrecht, Vorstände werden von demokratisch gewählten Vertreter*innen bestimmt.

Die genossenschaftliche Praxis ist vielfältig. Einerseits sind Genossenschaften attraktiv für alternative Wohnprojekte, eine immer größer werdende Zahl junger Genossenschaften organisiert sich und stellt die Selbstverwaltung der Mitglieder ins Zentrum. Auch für bezirkliche Rückkaufstrategien spielen Genossenschaften eine Rolle. Andererseits bleiben etliche Genossenschaften hinter den demokratischen Idealen zurück, und Mitbestimmung beschränkt sich auf das formal Notwendige. Nicht selten agieren Genossenschaftsvorstände eher wie private Immobilienmanager und nicht wie Vertreter der Gemeinwirtschaft.

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news-45368 Thu, 28 Oct 2021 16:31:00 +0200 Wie können Selbstregulierungsansätze der Unternehmen und ein bindender UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechte gemeinsam zu einer gerechteren Weltwirtschaft führen? https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45368 Es gibt bereits zahlreiche Ansätzen, mit denen versucht wird, die Einhaltung der Menschenrechte durch multinationale Unternehmen in all ihren Geschäftsbeziehungen sicherzustellen. Arbeitnehmervertretungen und ihre Gewerkschaften haben mit transnationalen Unternehmen mehr als 300 Globale Rahmenvereinbarungen vereinbart, um die Rechte der Arbeitnehmer*innen entlang von globalen Lieferketten zu stärken. Auch andere Unternehmensansätze wie CSR, Sozialaudits und sektorspezifische Ansätze auf nationaler Ebene haben zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen beigetragen, insbesondere in Ländern, in denen es nur eine schwache Arbeitnehmervertretung und unzureichende gesetzliche Regelungen gibt. Auch wenn die Globalen Rahmenvereinbarungen und andere freiwillige Ansätze zu einer Verbesserung der globalen Mitbestimmungskultur im Unternehmen beigetragen haben, so stoßen die Vereinbarungen zwischen Gewerkschaften und Konzernleitung doch an ihre Grenzen, u.a. da sie auf freiwilligen Selbstverpflichtungen beruhen.

Im Verlauf der Globalisierung haben massive Verletzungen von Menschen- und Gewerkschaftsrechten sowie Umweltzerstörung in globalen Wertschöpfungsketten zugenommen. Erste verbindliche Regelungen auf nationaler Ebene, wie das deutsche Lieferkettengesetz und die Diskussionen um entsprechende Regelungen auf europäischer Ebene sind ein richtiger Ansatz, benötigen aber einen globalen Rahmen, der als wichtiges bindendes und verbindendes Element zu den Unternehmensvereinbarungen begriffen wird. Aus diesem Grund unterstützen mittlerweile viele Gewerkschaften ein internationales Menschenrechtsabkommen, das Unternehmen weltweit zu menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfalt entlang ihrer Lieferkette verpflichten und den Zugang zu Recht für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen verbessern soll.

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news-45358 Thu, 28 Oct 2021 09:14:00 +0200 Seismographen des Wandels https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45358 2. Teil einer Veranstaltungsreihe zu Migration und Flucht Geschichten von Fliehenden ähneln den Botenberichten des klassischen Dramas: In ihnen verdichten sich planetarische Konflikte, gestern wie heute. Bereits Bertolt Brecht, der vom sowjetischen Wladiwostok im Juni 1941 den Pazifik überquert hatte und im kalifornischen Santa Monica angekommen war, sah «auf dem letzten Boot» eine neue «Landschaft des Exils», so der Titel seines Ankunftsgedichts, in dem er sich und seinesgleichen als «Boten des Unglücks» bezeichnete. Als solche sind Geflüchtete nicht nur Seismographen einer Epoche, die von jeher durch historische Ereignisse und Unglücke gekennzeichnet ist, sondern sie prägen zunehmend die Erinnerungskulturen in den großen Städten, die dem Turm von Babel ähneln. Oft flieht man dorthin, wohin andere zuvor ausgewandert sind.

In Berlin eröffnete das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung und ein Exilmuseum entsteht. Diese neuen Erinnerungskulturen, die sich auch in Büchern oder Filmen zeigen, in Auseinandersetzungen im Alltag und in der Wissenschaft, wollen wir in Wort, Bild und Ton erkunden, darstellen und diskutieren.

Nach der Auftaktveranstaltung vom 7.10.2021 mit Jeanine Meerapfel, Marion Detjen und Achim Engelberg diskutieren jetzt:

  • Wenzel, Liedermacher und Autor, interpretiert Lieder von Geflüchteten gestern (Theodor Kramer, Hanns Eisler) und schreibt Songs über Geflüchtete heute. Er stellt sein Buch «Konrad Wolf. Chronist im Jahrhundert der Extreme» (Die Andere Bibliothek) vor mit seiner Co-Autorin Antje Vollmer
  • Laura Laabs, Regisseurin (zuletzt das Hörspiel «Verschwundene Tage», SWR) zeigt ihren Film «Enkel der Geschichte» über Sibylle Gerstner, Namensgeberin und Gründerin der DDR-Modezeitschrift «Sibylle», die von der Enkelin charakterisiert wird als «zu jüdisch für die Nazis, zu bürgerlich für die DDR, zu links für die BRD».
  • Achim Engelberg, Publizist und Buchautor, führt durch den Abend und liest eine Passage aus seinem aktuellen Buch «An den Rändern Europas» (DVA/Penguin Random House) über Flüchtlinge gestern und heute
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news-45263 Wed, 27 Oct 2021 20:13:00 +0200 «Wir wollen keinen Dank, wir wollen Respekt» https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45263 60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei und die Berliner Migrationsgesellschaft +++ Türkçe aşağıda / Türkische Version untenstehend +++

Als vor 60 Jahren die Berliner Mauer gebaut wurde, schloss die Bundesregierung ein Anwerbeabkommen mit der Türkei und anderen südeuropäischen Ländern zur Anwerbung von Arbeiter*innen für die hiesige Wirtschaft. Was als das System «Gastarbeit» bekannt wurde, war ein Ringen zwischen Behörden, der Mehrheitsgesellschaft und den Migrant*innen. Es ging um Würde, Rechte und Teilhabe.

In Gesprächen mit Menschen aus der ersten bis dritten Generation schauen wir zurück auf sechs Jahrzehnte Einwanderung von Menschen aus der Türkei, auf Kämpfe um Teilhabe und gesellschaftliche Transformation. Wir blicken auf die Ankunft in der Hauptstadt vor dem Mauerfall, die heutige Berliner Migrationsgesellschaft und sprechen über die Chancen für eine solidarische Gesellschaft der Vielen.

Auf dem Podium diskutierten Senatorin Elke Breitenbach, Migrationsforscherin Manuela Bojadzijev und Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) e.V., moderiert von Koray Yılmaz-Günay.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Berliner Migrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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news-45418 Mon, 25 Oct 2021 12:06:00 +0200 «Das Morgen tanzt im Heute.» https://www.rosalux.de/dokumentation/id/45418 Offensive Strategien in Zeiten der Vielfachkrise. Am Montag, dem 25. Oktober dieses Jahres, ludt die Rosa-Luxemburg-Stiftung zu einer öffentlichen Veranstaltung ein unter dem Motto: «Das Morgen tanzt im Heute.» Offensive Strategien in Zeiten der Vielfachkrise.

Nach einer Einführung durch die Vorstandsvorsitzende, Dr. Dagmar Enkelmann, hielt Prof. Dieter Klein einen Vortrag zum o.g. Thema.
Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler, lange Jahre Prorektor für Gesellschaftswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, hat wesentlichen Anteil an Gründung und Entwicklung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in deren Vorstand er von 1994 bis 2012 aktiv mitwirkte. Seine zahlreichen Publikationen finden gerade im linken Spektrum, aber auch weit darüber hinaus, stets eine aufmerksame Leserschaft. Das Morgen tanzt im Heute erschien 2013 beim VSA-Verlag Hamburg, 2019 folgte Zukunft oder Ende des Kapitalismus, ein weiterer Band ist gerade im Erscheinen…

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news-45285 Thu, 21 Oct 2021 13:42:00 +0200 Eine andere Migrationspolitik ist möglich! https://www.rosalux.de/news/id/45046 Konferenzmitschnitt «Moving Cites» Eine andere Migrationspolitik ist nicht nur möglich, sie passiert schon! Dies zeigten lokale Politiker*innen, Zivilgesellschaft, und Forscher*innen bei der Launch-Veranstaltung der Webseite www.moving-cities.eu . Sie ist als Instrument für Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen gedacht, die auf der Suche nach Anregungen und Strategien zur Veränderung ihrer lokalen Migrationspolitik sind. Bislang fehlte ein umfassendes und leicht zugängliches Mapping, das sich auf Schlüsselfaktoren für Kommunen und die Zivilgesellschaft konzentriert. Über 250 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Neben einer Vorstellung des Projekts sowie einzelner Beispiele gelungener Migrationspolitik gab es Workshops über Wege zur solidarischen Kommunalpolitik. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnungen an, in Deutsch oder Englisch.

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