Jump to main content

Documentation : „Wir wollen alles verändern“

Perspektiven auf Femizide und geschlechtsbasierte Gewalt

Key facts

Event location
Online
Date
23.11.2020
With
Cornelia Möhring, Christina Clemm, Alex Wischnewski, Barbara Fried
Themes
Geschlechterverhältnisse, Befreiung von Gewalt

Details

Während die Selbstorganisation gegen Femizide an vielen Orten der Welt den Ausgangspunkt einer transnational vernetzten feministischen Bewegung bildete, blieb es in Deutschland zu diesem Thema lange ruhig. Dabei werden auch hierzulande Frauen getötet, weil Männer ihre Vormachtstellung und Dominanz beweisen wollen. Tötungen, die nur vor dem Hintergrund eines hierarchischen Geschlechterverhältnisses und dessen beständiger Wieder-Herstellung verstanden werden können. Femizide sind dabei aber nur der extreme Ausdruck geschlechterbasierter Gewalt, sie sind verbunden mit einer Vielzahl an mehr oder weniger subtilen Formen. Nicht erst seit dem Auftreten von Corona hat diese Gewalt zugenommen, sondern bereits in einem immer krisenhafter werdenden kapitalistischen Alltag.

Nicht umsonst ist die Losung lateinamerikanischer Feminist*innen „Wir wollen alles verändern“. Aber was heißt das? Was müssen wir tun, wie, wo und mit wem müssen wir kämpfen für ein Leben ohne Gewalt.

This could also interest you

#keinemehr – Femizide in Deutschland

: Buch/ Broschur 10/2022

2019 wurden in Deutschland 117 Frauen* von ihren (Ex-)Partnern getötet. Dahinter steht ein System,…

Similar events

Feministisches 8. März Forum 2026, 08 March 2026

: Workshop

Jena11:00 Hr

Frauentagfeier in Wendisch Waren, 08 March 2026

: Reading

Goldberg15:30 Hr

und Lesung mit Prof.Dr.Edeltraud Felfe „Leseland DDR — Was Widmungen in Büchern erzählen - Unterwegs…