Publication Welt ohne Krieg

Gesellschaftliche Bedingungen des internationalen Friedens. IV. Rosa-Luxemburg-Konferenz 16./17. April 2004 in Dresden. Autor*innen: Eckhard Müller, Dietmar Wittich, Wolfgang Scheler, Gregor Schirmer, Ernst Woit, Monika Runge, Reinhard Mutz, Julia Bonk und Peter Strutynski

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Published

October 2004

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Nach dem Ende des militarisierten Systemkonflikts haben neue Kriege und eine Politik der militärischen Gewalt die Hoffnungen auf sicheren Frieden begraben. Angesichts der jüngsten Erfahrungen mit den Kriegen der verbliebenen Supermacht und anderer kapitalistischer Staaten für eine neue Weltordnung erhebt sich erneut die Frage nach den Möglichkeiten des Friedens unter den Bedingungen kapitalistischer Gesellschaftsverhältnisse. Dieser Problematik widmete sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen auf ihrer nunmehr IV. Rosa-Luxemburg-Konferenz, die im April 2004 in Dresden stattfand. Wissenschaftler und Friedensaktivisten tauschten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zu Fragen aus, die für eine strategisch richtig orientierte Friedenspolitik und für realistische Zielsetzungen aller auf Frieden gerichteten sozialen Bewegungen unter den neuen Bedingungen wesentlich sind.

Inhalt

  • Vorwort (S. 5)
  • Eckhard Müller: Rosa Luxemburg zu den Bedingungen des Friedens vor und im ersten Weltkrieg (S. 7)
  • Dietmar Wittich: Weltmeinung versus Zeitgeist – Mehrheiten für Frieden (S. 27)
  • Wolfgang Scheler: Vom Gewaltfrieden zum gerechten Frieden (S. 39)
  • Gregor Schirmer: Frieden und Völkerrecht (S. 63)
  • Ernst Woit: Die öffentliche Meinung muß zur Friedensmacht werden (S. 91)
  • Monika Runge: Der Dollar als Leitwährung und der Krieg um Öl – Wirtschafts- und finanzpolitische Hintergründe des Irakkrieges (S. 113)
  • Reinhard Mutz: Bürgerverantwortung gegen Krieg – aber wie? (S. 119)
  • Julia Bonk: Frieden wird auch vor Ort gemacht! Zu Lage und Möglichkeiten lokaler Friedensbewegungen (S. 129)
  • Peter Strutynski: Realpolitische Rückschläge – nachhaltige Wirkung: Zu den Erfolgsbedingungen der Friedensbewegung (S. 135)
  • Zu den Autoren (S. 143)

Bestellungen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen unter: info@rosalux-sachsen.de, Tel: 0341-9608531

Diese Publikation wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.