Publication Geschichte - Ungleichheit / Soziale Kämpfe - Staat / Demokratie - Kultur / Medien - International / Transnational - Studienwerk Work in Progress. Work on Progress.

Doktorand*innen-Jahrbuch 2020 der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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December 2020

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Das Doktorand*innenjahrbuch «Work in Progress. Work on Progress» feiert ein Jubiläum. Das Jahrbuch 2020 ist die zehnte Veröffentlichung dieser Reihe, die seit ihren Anfängen kritische Wissenschaft gegen den neoliberalen Mainstream (kultur-)industrieller Wissensproduktion an den Universitäten und Hochschulen behauptet – in Zeiten, in denen Fake News und Herrschaftswissen oft mehr Anklang finden als wissenschaftliche Fakten, sowohl in den Gesellschafts- wie auch in den Naturwissenschaften. «Der Name der Publikationsreihe des Studienwerks ist ein Auftrag», schreibt die ehemalige Promotionsstipendiat*in und Mitherausgeberin des ersten Jahrgangs aus 2011 Susanne Mansee, «ein Auftrag, auch eine Verpflichtung, einem gesellschaftlichen Ideal zu folgen als Leitstern allen Handelns, Denkens, Schreibens.»

Wir bedanken uns bei allen, die an den zehn Jahrgängen tatkräftig und intellektuell mitgewirkt haben und für dieses Jubiläumsjahr insbesondere bei dem stipendiatischen Herausgeber*innenkollektiv, dem Elisa Gerbsch, Leon Junker, Friederike Nastold, Josephina Schmidt, Stefan Seefelder, Franziska Werner und Christopher Wimmer angehörten.

Wir freuen uns, euch den Jubiläumsband des Doktorand*innen-Jahrbuchs «Work in Progress. Work on Progress» vorlegen zu können. Zum zehnten Mal geben Stipendiat*innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung auf diese Weise nicht nur einen Einblick in die Themenfelder ihrer aktuellen Forschungsarbeiten, sondern auch in ihre ganz persönliche Arbeitsweise. Diese ist durch die COVID-19-Pandemie in diesem Jahr in besonderer Weise beeinflusst: Bibliotheken und Universitäten wurden geschlossen, ein Großteil der wissenschaftlichen Arbeit verlagerte sich nach Hause, Treffen fanden eine Zeit lang nur online statt und die wissenschaftliche Vernetzung, der Austausch und Diskussionen waren nur noch eingeschränkt möglich. Diese plötzlich veränderten Rahmenbedingungen machten Verwerfungslinien sichtbar, die unseren linken Forschungsalltag bisher eher unauffällig begleiteten.