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Video, : „Ich sagte ihnen, dass wir länger in den Urlaub fahren“

Exilchilen*innen über die Flucht in ein unbekanntes Land

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Am 11. September 1973 wurde nach nur 1.000 Tagen der demokratisch gewählten, sozialistischen Regierung Salvador Allendes in Chile ein jähes Ende bereitet. Das Militär in Chile putschte sich mithilfe politischer und finanzieller Unterstützung aus den USA an die Macht. General Augusto Pinochet unterwarf das Land 17 Jahre lang einer blutigen Diktatur. Regimegegner*innen wurden systematisch unterdrückt, verfolgt und hingerichtet. Viele von ihnen flohen ins Exil. Um die sechstausend Chilen*innen kamen auch in das damals geteilte Deutschland, in die DDR und BRD. In diesem Video des Rayuela Kollektivs erinnern sich Zeitzeug*innen an ihre Flucht und ihre Ankunft im unbekannten Exil.