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24 August 2018 Workshop Bildungsprogramm zum Camp „Rheinmetall entwaffen - Krieg beginnt hier“

Information

Event location

Camp am Produktionsstandort von Rheinmetall
Dorfplatz
29345 Unterlüß

Date

24.08.2018, 12:00 - 04.09.2018, 12:00 Hr

Themes

Krieg / Frieden

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Weltweit sind deutsche Waffen am Morden beteiligt.
Deutschland liegt bei den Rüstungsexporten auf Platz 4 und in der EU an zweiter Stelle. In den letzten 10 Jahren konnte Rheinmetall ohne großen Aufschrei zu einem der größten Munitionslieferanten der Welt aufsteigen.Über Tochtergesellschaften im Ausland schafft es Rheinmetall sogar die wenigen bestehenden Rüstungseeportregeln zu umgehen und seine Erzeugnisse auch in Kriegs- und Krisenregionen zu verkaufen.
Die Folgen sind proftbringend und blutig zugleich: Im Jemen sterben Menschen durch Bombenn die Rheinmetall in Italien produziert hat. Die Türkei führt mit Leopard-2-Panzern im nordsyrischen Afrin völkerrechtswidrigen Krieg. Die türkische NATO-Armee zerschlägt gesellschaftliche Strukturenn die sich in den letzten Jahren in den Bereichen Frauenbefreiung, Basisdemokratie & Ökologie richtungsweisend
organisiert hatten.

Programm der Bildungstage auf dem Camp


Es wird Inputs und Workshops geben – hier eine Auswahl:

  •     Workshop zu Patriachat und kritischer Auseinandersetzung mit Männlichkeit
  •     Bildung ohne Bundeswehr – Konzepte gegen Rekrutierung und Bundeswehr an Schulen
  •     Aufstandbekämpfung und Aufrüstung – drei Perspektiven
  •     Skills4Action (sowohl all gender als auch FLTI* only)
  •     Exkursion zum NATO-Truppenübungsplatz Bergen: Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark
  •     Sport
  •     aktuelle Situation in Kurdistan
  •     Antipatriarchale Selbstverteidigung (FLTI only)
  •     Antirepressions-Basics
  •     gesundheitliche Folgen von Rüstungsproduktion
  •     Kriege und Klimawandel
  •     Konversion

Das genaue Programm wird spätestens auf dem Camp veröffentlicht.

Veranstalter*innen: Initiative Rheinmetall entwaffnen u.a., gefördert durch Rosa-Luxemburg-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.

 

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