Der gesellschaftliche Umbruch in Ostdeutschland fand und findet vor allem im Alltag und in den Biographien der Menschen statt. In spannenden und berührenden Geschichten erzählen 11 Frauen, wie sie persönlich die DDR und die Wende erlebt haben und welche Veränderungen sich in ihrem eigenen Leben ergaben. Es sind Frauen im Alter zwischen 26 und 73; es sind u.a. eine Chemiefacharbeiterin in Frührente, eine Studentin, eine Buchhändlerin, eine Bäuerin und eine Professorin, sie sind verheiratet, leben allein, haben Kinder oder keine.
So unterschiedlich die einzelnen Porträts auch sind, so sehr ähneln sie sich in einem Punkt: Sie alle erzählen von Lebensphasen, die Übergänge bezeichnen. Deutlich wird auch: Kulturelle und soziale Erfahrungen lassen sich nicht einfach abstreifen wie ein Handschuh, dessen Farbe uns nicht mehr gefällt.
Es lesen und diskutieren:
Dr. Ulrike Hänsch, Autorin und Biographieforscherin, Berlin
Dr. Eva Schäfer, Referentin der Rosa Luxemburg Stiftung, Berlin
Termine:
- Sonntag, 21. August 2005, 11 Uhr, im CulturGasthof Teetz (Kyritz)
- Montag, 22. August 2005, 19 Uhr, im Hotel Germania in Wittenberge
- Freitag, 26. August 2005, 19 Uhr, im Eiscafé Neumann in Friesack
- Sonnabend, 27. August 2005, 19 Uhr, im Hotel „Pritzwalker Hof“ in Pritzwalk (an der Kegelbahn)
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin